Trager – Wellness – Vor den Toren von München – Starnberger See – Ammersee

Trager  –  Entspannung – Wellness, was bedeutet das?

Ich habe das Wort Trager mal anders aufgeschrieben:

T  oleranz
R ichtung
A benteuer
G elassenheit
E nergie
R uhe

Es mag für jeden etwas anderes bedeuten. Trager kommt aus dem Eigennamen von Milton Trager. Was das Besondere an dieser Methode ist, dass Sie wenn Sie es einmal gespürt oder erfahren haben nicht vergessen werden.  Wie hat letztens bei einem Bericht ein mongolischer Heiler gesagt:  „Wenn du Körper, Geist und Seele vereinst, hast du Heilungschancen. Ich arbeite mit dem Körper, dem Geist und der Seele.Trager ist eine sehr sanfte, liebevolle Körperarbeit und vor allem schmerzfrei. Sie macht Spaß und Sie werden sehen, dass Sie viel gewinnen können. Sie wollen mehr über die Trager Arbeit erfahren? Die nächsten 2 Möglichkeiten in Gruppen:

Ein Workshop von 4-8 Stunden, je nach Teilnehmerzahl am 26.04.2014 in Stegen am Ammersee für € 90.- Flyer_04-2014

EinTag im  Living Senses in Allmannshausen am Starnberger SeeFlyer Allmannshausen

Trager – Kochen – Wasser – Sauna quasi 1 Urlaubstag am Wochenende für € 222.

–Eva Matzke  kocht und Daniela Kürner-Czech verwöhnt im Wasser. Sie dürfen die Information gerne weitergeben.

 

Bei einer Trager Session kann vieles entstehen. Lösen von alten Mustern, Entspannung, Reflexe wieder aktiviert werden, oder einfach Genuss. Was für Bilder oder Gefühle bei einer Trager Session entstehen können:

– Marshmallows in den Pobacken bzw. in der Wirbelsäule
– Das Gefühl, von Schwere und Leichtigkeit gleichzeitig
– sich wie ein Baby im Kinderwagen fühlen
– Die muskulären Verbindungen nicht nur verstehen, sondern spüren
– Sicherheit im eigenen Körper spüren – Bild –zB. ich lehne an einem Baum
– Gute Verbindung zu seinen Füßen und der Erde

Neugierig? Sie haben keine Lust auf Gruppen, dann biete ich Einzelsitzungen. Nur Mut, es ist für uns beide ein Erlebnis. Ich freue mich auf Sie!

Neubeginn – Geburt – Veränderung – Wie geht es leichter?

header-jl1.jpgNeubeginn – 1 Jahr ist meine neue Seite online – Geburt – Veränderung – meine Kinder wachsen und wachsen und…

…immer wieder passiert es mir, dass mir ein Foto meines Sohnes begegnet. Zum Beispiel auf der Seite Gauting Wahl.de. So ist das, wenn die Kinder groß werden. Erst heute war ein Spezialist im Radio und bemerkte, dass Eltern ihre Liebe immer wieder auf eines der Kinder teilen. Es ist kaum möglich beide gleichzeitig zu lieben. Viel wichtiger, ihre Fähigkeiten und ihren Charakter wahrzunehmen. Meine Tochter verwöhnt uns immer wieder mit wunderbaren kulinarischen Köstlichkeiten. So hat jeder seine Spezialität.

Immer wieder bekomme ich die Frage, „Welcher Familienratgeber ist gut?“.  Ich bin überzeugt, wir können unsere Kinder nicht erziehen, wir müssen es vorleben. Wir Eltern haben als Aufgabe uns immer wieder weiterzuentwickeln, immer wieder zu verändern, mit uns selbst in Frieden zu kommen. Bei vielen Fällen denke ich mir, die Eltern sollten in Therapie, nicht die Kinder.

Bei den meisten Freunden, wo die Eltern aktiv sind, sind es die Kinder auch. Ich möchte Eltern einladen, nicht zu viel zu denken, sondern mit Ihren Kindern er-leben. Ein Buch von Emmi Pickler hat mich lange begleitet:  „Friedliche Babys-zufriedene Mütter.“ Das war ein Motto und ist es immer noch.

Angefangen bei der Schwangerschaft und der Geburt. Sie ist doch schon wegweisend. Zu meiner Zeit war Schwangerschaft etwas Schönes und ich durfte 2 normale Geburten erleben. Zugegeben, ich hatte auch den Gedanken, es gibt im Moment der Geburt etwas schöneres, aber danach habe ich alle diese ungeahnten Kräfte gebraucht. Auch das Bewusstsein, wir, das Kind, der Vater und ich, haben schon viel geschafft. Selbst bei sportlichen oder beruflichen Herausforderungen gibt mir dieses Erlebnis Kraft. Die Geburt ist ein  einzigartiges Erlebnis. Kürzlich erinnerte mich eine Klientin wieder daran, „dass ich sie gerettet habe“, als ich sie schwanger getragert habe.

Zum Thema Kaiserschnitt kommen mir immer wieder Gedanken. Kann es sein, dass die Folgeerscheinungen von unruhigen Kindern, der Run auf Logopädie, Ergotherapie und was es alles gibt, zusammen hängt? Soviel ich verstanden habe, werden viele Reflexe und die Vernetzung der Gehirnhälften im Geburtskanal aktiviert. 1. Schritt. Dann die Bewegung der Kleinkinder. Bewegung ist eines der wichtigsten Komponenten zur geistigen Reifung. Genauso wie Berührung.  Es gibt halt keine Mathehirn oder Schreibhirn. Es muss sich alles vernetzen. Das Körpersystem fängt an unruhig zu werden, wenn etwas aus dem Lot ist. Nachdem ich mich mit Entwicklungstraumen beschäftigt habe, kann ich das gut nachvollziehen.

Einen Spruch, der nie seine Berechtigung verliert, möchte ich gerne an Sie weitergeben:

Schenken Sie Ihrem Kind und sich das, was Sie nicht kaufen können:  Liebe, Geborgenheit, Zeit, Geduld, Verständnis und Konsequenz

Ich wünsche allen werdenden Eltern, oder die es vorhaben Mut, Intuition und Menschen, die sie liebevoll begleiten.  Außerdem, dass Sie den Mut haben Ihre Kinder auf natürlichem Wege zur Welt bringen.  Ich wünsche mir, dass die Hebammen Unterstützung bekommen ihren wirklich wertvollen Job weiterleben zu können.

Der kluge Bauch – unser zweites Gehirn?

SZ ArtikelDas Titelblatt des Süddeutschen Magazins Ende Februar, sowie der Artikel über Schwangere, gibt mir allen Grund zum Nachdenken. Gerade da ich ein Buch über Entwicklungstraumen in der ersten Lebenszeit  lese.

Wie kommt es, dass selbst Schwangere nicht mehr zu Ihrem Bauch stehen?“ Das sogar der Schönheitswahn Schwangere in die Magersucht treibt?“ Danke an das Süddeutsche Magazin, die über diese Themen berichten.  Das ist doch Wahnsinn!

 
 
 
 
Jessica
Ich gebe zu, mein Mann musste viele Veränderungen an mir „ertragen“. Erst lernt er mich rank und schlank kennen (siehe das Bild, 19 Jahre). Dann die 1. Schwangerschaft. Bauch dick, Figur verändert. Kaum war ich wieder ansehnlich, 2. Schwangerschaft. Das gleiche Spiel. Es dauerte länger, bis ich fast wieder die alte Figur hatte. Was sicherlich unterstützt, ist Bewegung, gesundes Ernährung und Zufriedenheit. Das Leben lebt von Veränderungen. Jetzt kommen die ersten Falten und wir werden alle nicht jünger. Aber soll ich mich wirklich wegen dem Aussehen verrückt machen? Das Allerwichtigste ist doch, dass wir uns so nehmen wie wir sind. Bestimmte Dinge sind nicht zu verändern. Soweit so gut.

 

Ich habe viele Bäuche in den Händen und so interessiert mich der Beitrag „Der kluge Bauch – unser zweites Gehirn“ in Arte. Der Film zeigt viel über die Forschung. Es ist interessant, wieviel sich Wissenschaftler damit beschäftigen. Leider kam in dem Film für mich zu kurz, dass 80% Prozent des Übergewichts z.B. von verkehrter Ernährung kommt. Gezeigt wurde sehr beeindruckend, wieviel die Psyche mit dem Bauch zu tun hat. So wäre für mich die Folgefrage, sollte nicht jeder Psychotherapeut mit Ernährungsberatern zusammenarbeiten? Die Grundursachen vieler Krankheiten entstehen im Darm. Ab und an klingt es in dem Film als ob das ganz was Neues ist. Wenn wir einen Blick in die Chinesische oder Ayurvedische Medizin werfen, ist das Wissen doch da. Wir brauchen es nicht neu erfinden. Ein Blick über den Tellerrand wäre wünschenswert und es braucht ein wenig Disziplin.

Apropo Disziplin. Der Trend Veganes Essen, alles gut und schön. Aber wie wäre es einen gesunden Mittelweg zu gehen. Wieder lernen, was der Körper wirklich braucht. Ein Heranwachsender braucht ein anderes Essen als ein 50jähriger. Genauso ein Sportler anders als ein Bürositzer. Ein Mädchen etwas anderes als ein Junge. Da wird mir viel zu wenig darauf geachtet. Jeder ist einzigartig und so gibt es für jeden eine eigene Ernährungsstrategie.

Nochmal zurück zu den Schwangeren. Ist den Frauen bewusst, was sie Ihren Kindern antun, wenn sie nicht richtig Essen? Manchmal hört sich Schwangerschaft schon wie eine Krankheit an. Ich glaube die Schwangeren bräuchten schon im Vorfeld eine Begleitung, damit Sie nicht zu viele Ängste entwickeln, oder einfach jemanden haben, der Ihnen Mut zuspricht. Das würde ich gerne mit der Trager Arbeit kombinieren. Wir waren einfach schwanger, haben gegessen was uns Freude machte und waren stolz auf den Zustand. Ob mein Sohn so gerne Apfelstrudel isst, weil ich so Lust auf Apfeltaschen hatte, ich weiß es nicht.

Ich wünsche mir, dass es mehr Menschen gibt, die gerne, mit Freude und in Ruhe Essen. Übrigens hat Jamie Oliver schon festgestellt, dass gemeinsames Essen in einer guten Atmosphäre einer Familie Frieden geben kann. Wer Fragen zu Essen oder Kochen hat, kann sich auch gerne an mich wenden, denn nicht nur Essen, sondern auch das Kochen, Kräuter und Gewürze gehört zu meinem Hobbies und Fachwissen.

Also laßt es euch schmecken!

Mentastics – Wendeltreppe oder Hollywoodschaukel

Ich vermute, dass Sie gerade auf einem Stuhl, einer Bank oder auch auf einer Hollywoodschaukel sitzen. Wo auch immer. Diese Übungen können Sie überall machen. In der S-Bahn, am Flughafen, am Strand, im Sessellift…  Mentastic sind kurze Übungen, die Sie bzw. Ihren Körper zur Aktivierung Ihrer Selbstheilung zu unterstützen. Sie benötigen hierzu lediglich die Erinnerung und die Erfahrung, dass Sie diese Übung einmal gemacht haben. Viel Spaß!

Sie sitzen gerade vor dem Computer? Sitzen Sie mit dem Schwerpunkt auf den Füßen, oder ruht ihr Schwerpunkt auf dem Stuhl? Wenn nicht, lassen Sie Ihr Gewicht ganz auf den Stuhl sinken.  Entspannen Sie sich in dieser Position.

Wendeltreppe Sie beginnen in kreisenden Bewegungen des Beckens langsam in die Aufrichtung zu kommen. Stellen Sie sich vor, Ihre Wirbelsäule ist die Mitte einer Wendeltreppe und Sie gehen außen herum. So kommen Sie in eine Aufrichtung, ohne große Anstrengung, ganz leicht. Die Schultern bleiben locker und entspannt, der Atem darf fließen. 3x durchatmen und weiter geht es mit der Arbeit.

Noch eine Übung?

Geben Sie etwas Druck in die Fußsohlen. Variieren Sie den Druck. Je mehr Druck Sie geben, umso mehr spannen sich die Beinmuskeln an. Nach einigen Zyklen mit Spannung und Entspannung werden Sie Entlastung im unteren Rücken spüren.

Je sanfter Sie den Druck aufbauen und dabei beginnen den Oberkörper vor und zurück zu bewegen –  mir kommt das Bild:  „Ich sitze in einer Hollywoodschaukel und wippe leicht vor und zurück“. – spüren Sie die Bewegung im Becken und der Hüfte.
Nehmen Sie die Wirbelsäule mit dazu und es entsteht eine Welle von unten nach oben oder oben nach unten. Die Bewegung kann bis in den Nacken fließen.
Behalten Sie weiterhin den Kontakt mit Ihren Fußsohlen. Folgen Sie den Bewegungen Ihrer Muskeln und Sie werden merken, dass sich die ganze Rückenmuskulatur entspannen kann und besser durchblutet wird.
Machen Sie dann eine kurze Pause mit Sitzen und bleiben Sie mit dem Gewicht auf dem Stuhl. Spüren Sie, was sich verändert hat?

Sie können diese Übungen auch abends vor dem Schlafen gehen machen. Sie entspannen den Körper  und sorgen für besseren Schlaf.

Ruhe – Stille – Entspannung

Bettina StackelbergBettina Stackelberg, Coach und Buchautorin, beantwortete mir ein paar Fragen nach Ihrer Trager-Session bei mir.

Was hat dir während der Sitzung gutgetan?
Während der Sitzung hat mir vor allem die konzentrierte Stille gutgetan. Jessica Leicher hat anfangs noch ein wenig erklärt, was sie macht. Bald jedoch arbeitete sie still und sehr konzentriert – diese Ruhe konnte ich sehr genießen und somit die Bewegungen noch intensiver wahrnehmen. Eine wohlige und vertrauensvolle Atmosphäre breitete sich schnell aus. Weiterlesen →

Stimmen zur Trager-Session bei Jessica

Mein Dankeschön geht an meine Klienten, die mir Rückmeldungen zu Ihren Trager-Sessions gegeben haben.

„Ich habe mich in all Deinen Behandlungen in sehr guten und kompetenten Händen gefühlt. Durch die Trager Arbeit habe ich neue Bewegungsspielräume entdeckt und konnte die alten Muster mit Leichtigkeit fallen lassen. Ich fühle mich frei und entspannt. Die Ernährungstipps waren ebenso sehr wertvoll und in den Büroalltag sehr gut integrierbar.
Vielen Dank für Deinen Einsatz!“

~ Conny H., Juli 2013


„Ich danke dir dafür, dass ich bei dir die tollen Trager-Sessions machen konnte, es hat mir sehr geholfen! Vor einer Sitzung hatte ich mir etwas an der Wirbelsäule gequetscht oder eingeklemmt, das ist danach vollständig verschwunden.“

~ Tobi S., Januar 2008


„Die Sitzung bei Dir ist nachhaltig, ich übe jeden Tag Mentastic für ein bewegliches Becken und achte auf meinen Fersenpunkt.
Vielen Dank für Deine wirkungsvollen Impulse.“

~ Uschi M., Mai 2013


„Was hat dir während der Sitzung gut getan? Die Sitzung war harmonisch und tiefgehend. Das Besondere war die immer wieder abgerufene Frage was fühlst du jetzt, auch zu Bildern und bildhaften Empfehlungen wie: „stell dir vor, die Energie fließt wie bei einer Spirale runter der Wirbelsäule entlang“ (davor war der Gedanke ob die Energie rauf fließt, das wollte sie aber nicht) Inwiefern waren die Vorschläge im Hinblick auf die Mentastic-Übungen hilfreich? Die Gedanken (Übungen) habe ich immer wieder im Sinn und mache sie. Freude umgibt mich dabei, immer wieder auch wenn aktuelle Anforderungen ernst und noch nicht gelöst sind.“Was hat dir besonders gut gefallen? Ich empfand alles als einen großen Bogen des sich  miteinander Einlassens und würde nichts herausstellen, ja es war eine gute Vertrauensbasis da, welche wir in den Treffen davor aufgebaut hatten.“

~ Nico D., Dezember 2013


Ein Zahnarztbesuch wird leichter

ZahnarztstuhlBei meinem letzten Zahnarztbesuch erinnerte ich mich an eine Klientin, die über Rücken und Nackenbeschwerden erzählte. Sie hat gerade viele Zahnarzttermine und verbringt einige Zeit auf dem Stuhl. So brachte ich meine Wahrnehmung auf die Sitzhaltung und ich merkte, dass diese Position unbequem ist. Als erstes entfernte ich das Nackenkissen. Dann hatte ich die Idee meine Knie mit einer Knierolle zu stützen, damit die Lendenwirbelsäule entspannt ist. Zwischen der Behandlung, ich war ab und zu alleine bewegte ich meine Wirbelsäule, so als ob eine Perlenkette hin und her schwingt. So konnte sich mein Rücken immer wieder entspannen. Diese Welle setzte sich bis in meinen Nacken fort und ich merkte, wie schnell der Kiefer verspannt und wie wichtig die Entspannung ist.

Diese Bewegung kann auch jetzt gerade vorm Computer gemacht werden. Die Füße ganz auf den Boden stellen und dann vom Kreuzbein aus eine Welle beginnen. Die Vorstellung, dass zwischen den Bandscheiben ganz viel Raum entsteht, lässt meine Wirbelsäule länger werden. Ich probiere verschiedene Bewegungen, nach links, nach rechts, eine Dehnung vom Beckenkamm aus. Je kleiner umso wirkungsvoller. Dann eine Pause zum Nachspüren.

Hat sich Ihre Körperhaltung verändert? Gibt es Stellen die leichter geworden sind? Vielleicht sind auch jetzt Stellen spürbar, die vorher gar nicht präsent waren. Jede Welle, die durch den Körper geht, bringt Ihre Zellen in Bewegung und Schwung.Gargano Strand Holz

Zurück nochmal zum Zahnarztstuhl. Ich sitze bequem und gerade wenn es mir ganz unangenehm ist, stelle ich mir vor, auf einer wunderschönen Insel zu sein und überliste somit mein Denken. Dann ist die ganze Prozedur nicht ganz so schlimm. Mir kommt die Erinnerung, dass ich über Zahnschmerzen zur TRAGER Methode gekommen bin. Sobald meine Restverspannungen gelöst waren, waren auch die Zahnprobleme weg. Das war für mich fast wie ein Wunder. Und so lernte ich, was die TRAGER Methode bewirkt und das hat mich so fasziniert, die Fortbildung zu machen.

 

Ich empfehle jedem, sich während oder nach dem Zahnarztbesuch kurz Zeit zu nehmen um die Muskeln wieder zu lockern. Wenn das gar nichts hilft, übernehme ich gerne diesen Part.

Kreative Kommunikation in Beruf und Familie

Vortrag AnjaIch besuchte  einen Vortrag bei den Webgrrls von Anja Gerber-Oehlmann. Es ging um das Thema „Kritik“. Da merkte ich, dass ich schon vieles durchlebt habe und mit der Fortbildung zum Familienrat-Trainer viel umsetzbare Informationen bekommen habe. Gerade ermutigende Qualitäten  gebe ich in meinen Trager Sessions bzw. in Gesprächstrainings weiter.

„Damit ein Kind gut heranwächst, braucht es ein ganzes Dorf“. Diesen Satz habe ich einmal gelesen und es ist wohl wahr.

Ich selbst, Mutter von zwei Kindern, weiß welche Höhen und Tiefen es gibt und kein Ratgeber kann wirklich Lösungen anbieten. Sie sind zum ersten Mal Eltern und es geht darum mit den Kindern eine gute Kommunikationsebene zu finden? Dazu gehört, dass wir als Erwachsene bereit sind  in ständigen Veränderungen zu leben und zu wachsen.

„Kinder fordern uns heraus“  Rudolf Dreikurs bringt es auf den Punkt.

Dieses Buch ist mir ein guter Begleiter und in der Fortbildung zum Familienrat-Trainer habe ich nochmal eine andere Sichtweise bekommen, sowie wieder eine andere Wahrnehmung entdeckt. Der Verein für Individualpsychologie, hat es geschafft, ein wunderbares Konzept für alle, die mit Menschen arbeiten zu erstellen. Hätte ich das Konzept früher gehabt, wäre vielleicht einiges leichter gewesen.

Alleine die Sätze „Mut zur Unvollkommenheit“ oder „Blick auf das Gute richten“ sind Sätze, die ich für meinen beruflichen sowie privaten Alltag schätzen gelernt habe. Und das ist nur ein kleiner Auszug aus dem Training.

Dieses Konzept kann ich jedem empfehlen, ob Eltern oder nicht. Es fördert einen achtsamen Umgang miteinander und eine besondere Kommunikation. Die meisten Kämpfe entstehen doch aus nichtverstandenen Worten. Das kann ich nach langen Ehejahren bestätigen.

Denn wie sagte Anja so schön:  „Die Bombe liegt in uns selbst und es ist die Kunst den richtigen Draht zur Entschärfung zu finden“.

Oft implodierte oder explodiert die Bombe in mir, aber ich habe erfahren, dass Veränderungen mit der Zeit eintreten und dann kommt eine innere Gelassenheit und Souveränität. Ein gutes Gefühl. Die aktive Körperarbeit hat mich dabei unterstützt, denn selbst wenn ich es im Kopf begriffen habe, die Zellen haben auch eine Information und es ich möglich diese zu verändern. Ich war immer auf der Suche nach der Kombination von Körper und Geist und in der Trager® Arbeit habe ich genau das gefunden.

Tja und irgendwann, vielleicht gehört auch eine Portion Glück dazu, dreht sich dann alles um. Erst habe ich meinen Kindern meine Erfahrungen und Wissen mitgeteilt, Zeit geschenkt zum Bücher lesen, spielen, die Welt entdecken und jetzt dreht sich das Ganze um.

Dank meinen Kindern kann ich mit der Zeit gehen und lerne unendlich viel von Ihnen.

Wenn jetzt Neugier entstanden ist und du mehr erfahren möchtest, melde dich bei mir oder klicke in die Seiten des Familienrat-Training.

Mit Leichtigkeit auf der Luftmatratze – Entspannung in allen Zellen und Organen

 Ich liege bequem auf einer Massageliege und nehme meinen Körper wahr. Da berühren mich sanfte Hände. Ich fühle die Form meines Armes. Ich spüre wie sich meine Muskeln entspannen dürfen. Interessanterweise spüre ich die Berührung am Arm auch in meinem Bauch. Meine Hand erfährt durch die sanften Bewegungen Weite und ich habe das Gefühl ich habe Handschuhe mit einer riesen Größe an. So als ob ich locker einen Wasserball in den Händen halten kann.

schwimmende LuftmatrazeDann berühren mich diese Hände an meinem Bauch. Ganz sanft wird meine Bauchdecke durch eine auf und ab Bewegung gelockert. Ich habe das Gefühl ich bin eine Luftmatratze. Kennen Sie das, wenn Sie leicht auf eine Luftmatratze im Wasser drücken. So fühlen sich meine Zellen an. Es ist wie ein Fluss. Mein Bauchraum bekommt mehr Freiheit und ich werde immer entspannter. Ich habe das Gefühl, das auch die Organe mehr Raum bekommen.

Das ist genial. Die Hände sind auf dem Bauch, die Organe werden freier und selbst die Wirbelsäule bekommt mehr Platz. Ich erinnere mich an das Wasser und die Luftmatratze und lasse das Wasser durch den ganzen Körper fließen.

Jetzt fühle ich, wie sich mein Bindegewebe entspannt, die Haut, die Muskeln, einfach alles. Das ist Freiheit und Leichtigkeit. Nach mehreren Sitzungen ist das wieder eine neue Erfahrung. Jedes Mal entdecke ich neue Dinge und mir kommen neue Bilder.

So entspannt möchte ich die nächste Zeit bleiben. Ich werde öfter an die Luftmatratze denken.

Der neugierige Nacken

 NackenbildKennen Sie das Gefühl von einem verspannten Nacken? Wie wäre es wenn der Nacken locker und beweglich wäre?

Ich nehme meine Aufmerksamkeit auf meinen Nacken. Eine bequeme Sitzhaltung und schon geht’s los.

Ich wende meinen Nacken wie in Zeitlupe von links nach rechts. Innerlich stelle ich mir die Frage, „geht das noch leichter?“ und zu meiner Überraschung nehme ich wahr, wie sich der Hals noch lockerer drehen lässt. Bitte nur soweit wie es geht. – Es ist kein Sport sondern Entspannung.  Die Frage: „was wäre weniger und noch weniger?“ hilft mir in achtsamer Präsenz zu sein.

Ich nehme zu der Drehung die Augen mit und entdecke wie viel Zeit ich brauche um all die Dinge, die im Raum sind zu erfassen. Weiterhin bleibe ich beim Spüren. Ich nehme die Gegenstände wahr, ohne Wertung, ohne Benennung. Durch die sanfte Bewegung und das Schauen bekomme ich das Gefühl, dass meine Augen den Kopf ausfüllen und bis zum Nacken gehen.

So große Augen – Mit diesem Bewusstsein werde ich jetzt durch die Welt gehen.

Diese Übung ist auch in der Natur wunderschön (Bitte nicht beim Autofahren, das kann lebensgefährlich sein)