Mentoring für Jugendliche mit Körperarbeit

Mentoring mit Körperarbeit verbunden

Was heißt das und wie komme ich darauf?

Vor Jahren hatte ich eine kleine Studie mit Jugendlichen gemacht, wie es wirkt, wenn Jugendliche 3 Sessions bei mir erleben. Die Rückmeldungen waren sehr spannend. Lies selbst:

Ich fand die Sitzung wirklich gut, ich habe mich viel entspannter und lockerer gefühlt. Wirklich sehr angenehm. Auch das mit dem Glas war cool, ich denke es ist ganz gut, mal selbst darüber nachzudenken, was man kann und wo man hinwill. Ich fands jedenfalls sehr entspannend. Ich habe das mit den Zielen mal ausprobiert, und ich denke, es ist nicht schlecht, wie du gesagt hast, sich kleinere Ziele zu setzen. Ich bin gerade dabei zu sehen, wie das funktioniert, aber bei manchen kleinen Angelegenheiten hat es schon ganz gut gewirkt. Oder auch das mit den Noten, was du gesagt hast, dass man nicht ganz so versteift, darauf sein sollte Eine gute Note zu schreiben, und dass es dann vielleicht von selber kommt.

Liebe Jessica,
ich danke dir dafür, dass ich bei dir die tollen TRAGER Sitzungen machen konnte, es hat mir sehr geholfen! nun zu deinen Fragen, die ich leider etwas verspätet beantworte: An den Zettel mit dem Glas und allen meinen Fähigkeiten und Tugenden und ich konnte das breitere Gehen und das Entspannen des Armes gegen Rückenschmerzen anwenden. (danke ;-) ) Vor einer Sitzung hatte ich mir etwas  an der Wirbelsäule gequetscht oder  eingeklemmt, das ist danach vollständig  verschwunden. An dieser Stelle noch ein Danke ,dein Tobi  28.01.2008

Nochmal vielen Dank für alles, was du für mich getan hast. Du hast echt viele Türen bei mir geöffnet, hast mich echt zum Nachdenken gebracht, was gut für mich im Leben ist und was ich gar nicht will, aber trotzdem mache, um Leute zufrieden zu stellen. Es tat einfach gut. Danke, Julian

Samen setzen für den Lebensweg

Die Rückmeldungen zeigen mir, dass Samen gesetzt wurden und reifen dürfen. Von allen weiß ich, dass sie einen guten Weg in Ihrem Leben eingeschlagen haben, was mich sehr freut.

Ich hatte vor kurzem eine Schülerin, die vor Jahren, damals  4. Klasse  bei mir war und mir jetzt 5 Jahre später erzählte, es war so toll nach der Session bei mir, da sie sich viel leichter und entspannter gefühlt hat und eine Prüfung ohne Fehler schrieb. Das hat mich total berührt. Ich bin gespannt, was die Session jetzt bewegt hat.

So kam mir in den Sinn, da ich gerne Menschen begleite, gut Hinhören kann und klare Fragen stelle, die oft Antworten hervorbringen, dass ich ein Jugend Mentoring anbieten könnte.

So lernen Jugendliche ihren Körper schätzen und lernen etwas Anatomie, was wichtig ist. Wenn sie sich selbst akzeptieren, werden sie selbstsicherer, entwickeln ein gutes Selbstwert Gefühl und werden in sich stärker. Genau das brauchen wir und wünsche ich mir für jeden Menschen.

Das Ganze verbunden mit einer angenehmen „Massage“, die absolut angenehm ist, da sie in angezogenem Zustand ist und keine Schmerzen bereitet. Während der Session können wir reden und ich notiere die Gedanken.

Wie wäre es für Eltern, wenn ihre Kinder sich in ihrer Haut wohlfühlen, weniger aggressiv sind, freudvoller und aktiver?

Wie wäre es für Jugendliche, sich in der eigenen Haut zu 100% wohlzufühlen, stark fühlen und den inneren Schatz zu entdecken? Merken, wie so manches leichter geht. Mit dem Stress in der Schule besser umzugehen.

Hier eine Referenz, die ein wenig eine Session beschreibt einer Klientin:

Die TRAGER-Sitzung bei Jessica Leicher empfand ich als rettenden Anker nach einer anstrengenden und arbeitsintensiven Zeit. Jessica nahm sich kurzerhand viel Zeit für mich und schon zu Beginn der Behandlung war mir klar, dass ich bei ihr sprichwörtlich in den besten Händen bin. Sie strahlt Ruhe und Kompetenz aus, analysiert und hinterfragt und arbeitet ganz gezielt auf die Lockerung jeder Körperpartie hin, die einfach noch nicht loslassen oder abgeben will. Gerade durch die spezielle Technik des „Schüttelns“ , die nicht einfach einer Massage gleichgesetzt werden kann, bringt Jessica ihre routinierten und effektiven Handgriffe zum Einsatz. Während der Behandlung setzt schnell ein Gefühl der angenehmen Schwere ein, die auch noch stark nachwirkt. Das Ergebnis war ein tiefer und erholsamer Schlaf in den darauffolgenden Nächten, der wiederum zu neuen Kräften führte. TRAGER-Sitzungen bieten sich für jeden an, der gerne seinen Körper und seine Beweglichkeit spüren möchte, der erholsamen Schlaf sucht oder der sich einfach mal selbst etwas Gutes tun will. Und da mein Credo als Lebensbalance-Coach lautet: SEI GUT ZU Dir, hier meine Empfehlung: Gönnen Sie sich und Ihrem Körper eine wunderbare Entspannung und geben Sie sich in Jessica Leichers Hände. Sie werden es genießen!
Tanja

 

Genug Feedbacks. Warum ist das ein Herzenswunsch für Jugendliche? Ich bin sicher, alles was kommen mag, wir brauchen Stärke und ich merke wie in einer Mentoring Begleitung mit einer Session oder über 6 Monate Samen gesetzt werden können und es gut ist, wenn jemand von außen einfach hinhört und gemeinsam Wege gefunden werden.

Ich möchte meine Erfahrungen der 12 Jahren Eltern -Kind Gruppenleitung, Familienrat-Trainerin und Ballschul-Übungsleiterin und Mutter noch mit vielen Menschen teilen. Viele Situationen werden dann leichter.

Lass uns gemeinsam ein Stück Lebensweg gehen und Licht ins Leben der Jugendlichen bringen.

 

Leichter mit Leicher – Angebote

Das Jahr 2021 hatte es in sich. Was ist alles passiert und was hat sich alles entwickelt:

Wenn du weiterliest, gibt es verschiedene Angebote zu den Themen:

  • Körperarbeit online Kurse
  • Motivationskurse
  • Ein Online 2 Offline Kongress
  • Ein Umsetzungscamp Familie
  • Ein online Kongress Kommunikation
  • Ein online Kongress „Gesund sein“
  • Deine individuelle 30-Minten Einheit
  • Bewegungsübungen mit Videoanleitung

Ich war „gezwungen“ meine Angebote zu erweitern und kann feststellen, es macht großen Spaß. Ich bin selbst überrascht, wie effektiv 30 Minuten online mit Bewegungsübungen sein können. Jetzt nach einem ganzen Jahr fallen mir immer wieder neue Übungen ein. Die TeilnehmerInnen stellen fest, dass sie ein großes Repertoire haben und sich oft selbst helfen können. Außerdem höre ich immer wieder wieviel Spaß die Übungen machen, egal ob mit Ball, Weinkorken, Kochlöffel, oder Flaschen.

Zu den Kursen entstand eine Homepage: Leichter mit Leicher
Nachfolgend findest du die Angebote.

Online Kurse:
Montag 8.30 Uhr Morgen Motivation  
Mittwoch 10.00 Uhr Schulter – Nacken Kurs

Der Kurs für Montag und Mittwoch
In diesem Kurs erfährst du noch mehr Zusammenhänge im Körper. Die Bewegungen, die du machst, werden durch eigene Bilder so abgespeichert, dass du sie mühelos jederzeit anwenden kannst.

Ziel: du lernst Neues oder erweiterst dein vorhandenes Repertoire

Ablauf online Treffen

  • Kurzvorstellung – Feedbackrunde
  • Bewegungsübungen
  • Motivationstipp
  • Feedback zum jeweiligen Tag
  • Was bewegt sich?
  • in der Kurszeit bekommst du viele Übungen
  • du wirst entspannter arbeiten
  • du bekommst mehr Energie
  • bei Schmerzen hast du sofort Übungen parat
  • du lernst auf deinen Körper zu hören
  • deine Wahrnehmung wird sich ins Positive verändern
  • Motivationsideen für deinen Alltag
  • effektiveres Arbeiten spart Zeit

Kundenfeedback
Was für eine wundervolle Runde! Dein Input hat mich wirklich beschwingt. Du hast meinen Montagmorgen-Trübsal in eine beschwingte positive Haltung verwandelt. Das ist unbezahlbar!
Es ist sehr motivierend die Woche mit diesen 30 Minuten anzufangen. Es gibt Energie. Ich finde es auch sehr gut, dass es über mehrere Wochen verteilt stattfindet.
Mir gefällt es richtig gut, wie Du die Motivation machst. Unaufgeregt, leicht, sehr angenehm  und ich finde schön, dass Du auf uns Teilnehmerinnen schaust.

Kongresse und Umsetzungscamps, an denen ich 2021 teilgenommen habe

  • Online 2 Offline Kongress 25.11. – 01.12.2021
  • Umsetzungscamp Familie 8.11.-9.11.2021
  • Umsetzungscamp Kommunikation 6.10. – 8.10.2021
  • Gesund Sein Kongress  18.-25.9.2021

Wenn du bis hier gelesen hast, dann freue ich mich sehr und das Beste ist, es wird 2022 einige Buchbeiträge von mir geben. Hier ein Dankeschön an Anna Nguyen und Cornelia Rüping.

Ausblick für 2022

1. Die online Kurse laufen weiter. Informationen findest du auf meiner Seite
Leichter mit Leicher
2. Ich gebe wie seit Jahren live Sessions in Gauting auf der Massageliege – Entspannung und Kraft tanken
3. Es gibt wieder die LeichtermitLeicher Walk im Freien

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Spielanregungen für Innen und Außen

Liebe Eltern,

es ist eine Zeit, die sich keiner gewünscht hat. Dennoch müssen alle zusammenhalten und es gilt sie gemeinsam durchzuhalten. Ich habe jetzt aktuell keine Kinder mehr zu Hause, kann mich aber gut an die Zeit erinnern und mir sind einige Ideen gekommen, die ich gerne mit euch teilen möchte.

Die Weiterbildung als Familienrat-Tranerin und 10 Jahre als Gruppenleiterin im Eltern Kind Programm hinterlässt doch Spuren.

 

 

Geschichten schreiben
Jede/r nennt einen Begriff und ihr erfindet eine Geschichte dazu. Es kann auch ein Bild dazu entstehen. Das wird dann das eigenes Geschichtenbuch

Malen
Einen Tisch mit Zeitungspapier oder Plastikdecke belegen und großflächigem Papier. Dann eine schöne Musik und die Kinder malen lassen.
Bild malen, jede/r darf einen Strich machen und das Blatt wird weitergereicht
Kopf malen, den Zettel umknicken und weitergeben, dann den Körper, umknicken, weitergeben und dann die Füße. Mal sehen was da für Gestalten herauskommen.

Figurensuche
Eine Figur oder etwas anderes im Raum verstecken, während alle anderen draußen sind und dann suchen. Wer sie gefunden hat, darf sich setzen. Der/die letzte darf dann das nächste Mal verstecken.

Bälle
Aus Zeitungen Bälle formen und eine Art Schneeballschlacht machen.
Was kann alles geworfen werden und ist ungefährlich? Socken, Tücher
Zielwerfen machen – einen Putzeimer oder Topf nehmen
Joghurtbecher aufstellen und abwerfen
Zielscheibe basteln (ähnlich wie Dart)
Bälle in der Luft fangen, gegenseitig zuwerfen, durch die Beine werden,
Kugelbahnen bauen (mit dem Inneren der Klopapierrollen, diese mit Schnur verbinden)
mit 2 Frühstücksbrettchen Tischtennis spielen

Wahrnehmung
Alle Steckdosen in der Wohnung oder Haus zählen, einen Raum vom anderen abziehen.
Alle Farben in einem Raum aufschreiben oder sagen „Ich sehe was, was du nicht siehst“

Dampf ablassen
Einen Kopfkissenbezug mit Kissen oder Wäsche oder etwas anderem Weichen füllen und als Boxsack herrichten.
Wer kann am längsten draufboxen? Bis der Schweiß rinnt und ich bin sicher, dass das glücklich macht. Oder noch einen richtigen Boxsack bestellen. Damit das Testosteron in die richtigen Bahnen kommt.

Im Wald
Tannenzapfen sammeln, an Baumstämme werfen und treffen.
Eine Schnur mitnehmen und blind gehen üben – bitte unbedingt wieder mit nach Hause nehmen, damit niemand gefährdet wird
Kleine Handspiegel und damit spazieren gehen, wie sieht dann die Welt aus?
Zwergen Häuser im Wald bauen

In der Stadt
Autos zählen, rote Autos, weiße Autos…
Fenster zählen, was siehst du?
Welche Blumen entdeckst du?
Welche Geschäfte gibt es? Was verkaufen Sie, woher kommen die Waren, wer ist alles beteiligt?

Die Erlebnisse in ein gemeinsames Familientagebuch malen oder schreiben.

Klopapierrollen
Klopapierinnenrollen zum Anpflanzen von Gemüse, Kresse, Radieschen hernehmen. Sie sind die idealen Pflanzgefäße.
Pflanzentagebuch führen. Beobachten, gießen, wie lange dauert es bis sich ein Pflänzchen zeigt?

Weitere Ideen findet ihr hier:
https://www.jessica-leicher.de/leichter-leben-mit-kindern/
Tipps für Eltern und der Leichter lernen Box. Viel Spaß beim Stöbern.

Bei Fragen stehe ich gerne zur Verfügung. Am besten per Mail oder Telefon.
Ihr findet mich auch bei Instagram, Twitter und Facebook.

#2minDanke – Adventskalender – Robert Leicher

 

Mein Adventskalender schenkt keine Dinge, nichts Käufliches. Ich hatte plötzlich die Idee, ich möchte vielen Menschen, die mir begegnet sind Danke sagen. Beim Überlegen merke ich, dass der Adventskalender gar nicht reicht. Vielleicht wird es ein Jahreskalender, denn es gibt viel mehr Menschen, als nur 24. Mal sehen.  Also, wer nicht genannt ist bitte ich jetzt schon um Verzeihung.

Meine eigene Vorgabe, 2 Minuten schreiben. Diesmal waren es 6 Minuten, aber auch drei Menschen.

 


Als erstes möchte ich meinen Eltern danken, die diese Zeilen nicht mehr lesen können, dass ich auf dieser Erde landen durfte. Bissl schnell und dann benötigte ich noch Unterstützung, hier geht mein Dank an alle Kinderkrankenschwestern in der Lachner Klinik.  Ich bin da, und das ist die Hauptsache. Meine Eltern haben alles, was sie aus Ihrer Sicht für gut befunden gemacht. Danke an euch beide.


Wenn ich nicht da wäre, hätte ich meinen wunderbaren Mann nicht kennengelernt, der jetzt schon sage und schreibe 35 Jahre mit mir die Zeit verbringt. Wir haben viele Hobbies und es sind immer wieder Veränderungen angesagt. Erst ohne Kinder, dann mit, dann ich kaputt, jetzt geht wieder Gott sei Dank einiges mehr. Ich freue mich auf noch viele gemeinsame Unternehmungen mir dir, Robert.

Du hast mir bei allem Skifahren außerhalb der Piste Sicherheit gegeben und mich ermutigt öfter über meine Grenzen zu gehen. Die Mountain Bike Touren auf Kies Straßen, Trails und in den Bergen waren einfach super. Gut, dass ich das alles erleben konnte.

Wer Bilder von Robert sehen möchte, die findet ihr bei Instagram

Unser gemeinsames Projekt für 2019 ist mein Herzenswunsch, mit dem Rad über die Alpen und du wirst mich begleiten. Da freue ich mich schon sehr darauf.

Du bist da, wenn ich dich brauche, lässt mir aber doch eine lange Leine, damit ich mich frei fühle. Wir werden noch viel erleben, Neues entdecken und ich bin froh, dass es dich gibt. Du bist auch ein wunderbarer Vater und wir können beide glücklich sein, zwei tolle Kinder zu haben.

Foto von Marek&Beier

 

Auf noch viele, viele wunderbare Momente und unser gemeinsamer Spruch trägt mich immer wieder: „Gemeinsam gehen wir der Sonne entgegen.“


Adventstipp:

Auch wenn es schwierig scheint, glaube an das Gute, dann wird es leichter.


 

#2minDanke – Adventskalender – Marie

 

Mein Adventskalender schenkt keine Dinge, nichts Käufliches. Ich hatte plötzlich die Idee, ich möchte vielen Menschen, die mir begegnet sind Danke sagen. Beim Überlegen merke ich, dass der Adventskalender gar nicht reicht. Vielleicht wird es ein Jahreskalender, denn es gibt viel mehr Menschen, als nur 24. Mal sehen.  Also, wer nicht genannt ist bitte ich jetzt schon um Verzeihung.

Meine eigene Vorgabe, 2 Minuten schreiben. Lassen wir uns überraschen.

 

 


Marie

Es ist immer wie ein Wunder, wenn ich Neugeborene auf den Armen habe. Ich durfte dich in diese Welt begleiten und bin dankbar, dass du vieles kritisch siehst und mich so auch immer wieder herausforderst. Deine Art zu Leben ist spannend und deine Begeisterung, deine Neugier und Freude ist einfach ansteckend. Du bringst immer wieder Impulse oder forderst zum Nachdenken. Das ist eine wunderbare Eigenschaft von dir. Schön dich zu kennen und ich freue mich noch auf viele gemeinsame Stunden.

Die beste Nichte aller Zeiten, Marie Glück.


Adventstipp: „Familie kann wunderbar sein“


 

#2MinDanke – Adventskalender – Emanuel

Mein Adventskalender schenkt keine Dinge, nichts Käufliches. Ich hatte plötzlich die Idee, ich möchte an viele Menschen, die mir begegnet sind Danke sagen. Beim Überlegen merke ich, dass der Adventskalender gar nicht reicht. Vielleicht wird es ein Jahreskalender, denn es gibt viel mehr Menschen, als nur 24. Mal sehen.  Also, wer nicht genannt ist bitte ich jetzt schon um Verzeihung.

Meine eigene Vorgabe, 2 Minuten schreiben. Lassen wir uns überraschen.


 

Emanuel

Ich möchte dir danken, dass du mich immer wieder in dein Leben hineinlässt, dass wir Zeit haben uns zu treffen und Gedanken austauschen. Ich kenne dich schon dein ganzes Leben und habe immer wieder das Gefühl, da ist eine Schatztruhe, die sich öffnen darf. Ich erinnere mich so gerne an viele Begebenheiten. Als du auf den großen Steinen geklettert bist oder einfach dein offener frecher Blick und die Neugier Vieles auszuprobieren. Es ist schön, dass es dich gibt.


Adventstipp:  „Glaube an deine eigene Kraft“

#10minBlog #31 Gleichwertigkeit

Letztens saßen wir, unsere Familie gemeinsam am Esstisch und sprachen über die Flüchtlinge, die kommende Landtagswahl und gesellschaftliche Themen. Kurz darauf starteten mein Sohn und ich zu einer Demonstration der Seenotrettung. Meine erste größere Demonstration.

 

Zugegebenermaßen habe ich mich bisher wenig mit dem Thema Flüchtlinge beschäftigt. So gehe ich mit und informiere mich darüber. In einem abendlichen Film, einer Doku sehen wir, wie engagierte junge Menschen ihre Zeit geben, um andere Menschen aus den Fluten zu retten. Das finde ich absolut großartig. Sie haben meinen Respekt.

 

 

 

Zum anderen lernte ich am MVV Automaten einen Jugendlichen aus Afgahnistan kennen, der etwas Unterstützung für seine Ausbildung benötigt. Diese gebe ich ihm.

Warum ich gerade mit diesen Themen konfrontiert werde kann ich nicht sagen. Sie kommen einfach. Ich merke für mich, dass ich es als Luxus betrachte hier sein zu dürfen und keine Nacht Angst haben muss, ob ich ausgewiesen werde. Das ist wirklich sehr beruhigend und ich empfinde es als Geschenk.  Das wünsche ich mir für jeden Menschen, dass er einfach da sein kann.

Was in der Welt passiert nimmt ziemliche Ausmaße an und ich überlege immer wieder, was kann jeder Einzelne machen.


Meine Fragen an dich:

  • Hast du deine Zeit schon einmal ehrenamtlich investiert?
  • Was hast du dabei mitgenommen?
  • Würdest du es wieder tun?

Da ich nicht weltweit gereist bin, merke ich, dass mir andere Kulturen einen Funken Unbehagen geben. Ich kenne ihre Lebensart nicht, ihre Werte nicht, ihr Denken. Das Neue macht zuerst ein komisches Gefühl. Das ist ein spannender Prozess in meinem Inneren.

Ich bin überzeugt, wir sind alle gleichwertig, dennoch gelten in unterschiedlichen Ländern andere Regeln. Diese gilt es zu beachten und respektieren. Wenn ich irgendwo in Urlaub bin, muss ich auch die Regeln der Länder akzeptieren. So gilt das auch für hier. (Geschwindigkeitsbegrenzungen, sonst wird es teuer 😉)

Ich bin fest überzeugt, dass die meisten Menschen in Frieden leben wollen und die große Frage ist, wie wir das gemeinsam bewerkstelligen können. Was glaubst du braucht es dazu? Was kann jeder Einzelne machen?


  • Positiv über andere Sprechen
  • Wertschätzen
  • Wenn dir ein Verhalten nicht gefällt, das Verhalten ansprechen, nicht die Person
  • In liebevoller Art miteinander umgehen
  • Zuerst bei dir selbst schauen was ist, dann bei den anderen
  • Klare Grenzen setzen
  • Oft reicht ein Lächeln

Mich würden Gedanken der Menschen interessieren, die eher rechtsgerichtet sind. Was haben sie für Ängste? Was genau geht in den Gehirnen vor oder ist es eine Trotzreaktion.

Mit etwas Unbehagen sehe ich die Entwicklung und das Erhalten der Demokratie, sowie die Positionen der Frauen. Was benötigen wir für die Zukunft? Das ist zB. mein Antrieb die webgrrls-bayern zu leiten und ein starkes Netzwerk unter vielen aufzubauen. Hier kommen Angestellte, Selbstständige, Verheiratete, ledige, Mütter, nicht Mütter, alle Berufssparten, alle Richtungen zusammen und das macht die Treffen immer interessant. Die verschiedenen Sichtweisen, Lebenssituationen, Erlebnisse der Frauen sind spannend. Das Wissen aus dem Familienrat ist für mich unterstützend und empfehle ich jedem, denn wir sind wie eine große Familie, da gibt es keine Grenzen.

Die zehn Minuten sind um und ich hätte noch viele weitere Gedanken. Wenn ich einmal anfange nachzudenken, nimmt es kein Ende. Ich möchte mithelfen, dass meine Nachkommen in Frieden leben können. Das ist der Anspruch an mich.


Eine kleine Übung zum Abschluss, auch wenn die 10 Minuten vorbei sind:

Du sitzt auf einem Stuhl, einer Bank oder du stehst irgendwo. Nimm eine Lehne, oder stelle dir einen Baum vor. Lehne dich gedanklich an und spüre was hier mit dir passiert.

Habe das Bild der Wurzeln des Baumes, wie sie ganz tief in den Boden wurzeln, wie sie länger und länger werden. Sie geben Halt. Selbst wenn die Wurzeln getrennt werden, du kannst sie immer wieder wachsen lassen. Der Stamm, die Krone ist in dir.

Du kannst die Übung auch mit einem Türrahmen machen oder ich lehne mich auch manchmal an Pfosten, die irgendwo sind. Da kann ich mich gut sammeln und empfinde nach kurzer Zeit eine absolute Entspannung. Sie gibt mir Halt, Selbstvertrauen, Kraft.

#10minBlog #24 Mentastics -Familienrat – Demokratie

Bewusste Gymnastik, das ist in dem Wort Mentastics enthalten.  (MENTal gymnASTICS) Woher kommt es? Es ist wohl eine Wortfindung von Milton Trager aus USA. Er war Arzt in Hawaii und hat eine Körper- und Bewegungs- Wahrnehmungsschulung entdeckt. Ihm ging es darum, dass jeder fähig ist, sich ein Stück selbst zu helfen. Es ging um eine spezielle Energie und um Lernen und der Frage nach Leichtigkeit.


    • Wie wäre es leichter als…
    • Wie wäre es freier als…
    • Wie wäre es weiter als…

Diese Fragen könnte ich noch weiter fortsetzen. Ich selbst bin dankbar, dass mir diese „Arbeit“ begegnete ist. Ich hatte Zahnschmerzen und keiner wusste woher sie kommen. Dann war ich bei einem Heilpraktiker Christian Krämer und er gab mir dann TRAGER® Sessions. Die Verspannungen lösten sich wunderbarer Weise in meinem Körper auf und die Zahnschmerzen verschwanden. Ich musste nicht weiter behandelt werden. Das fand ich so faszinierend, dass ich geschaut habe ob ich das lernen kann. Nur mit den Händen und dem Bewusstsein bzw. Wissen zu arbeiten. Das ist genial, so frei und überall möglich.

Dann habe ich die Ausbildung 2014 – 2016 gemacht und arbeite seitdem mit der TRAGER Methode. Wir müssen aber nicht immer schauen, was war, sondern den Blick ins Jetzt und vorwärts wenden. Was ist jetzt gerade, wo soll es hingehen. Das gefällt mir an dieser Arbeit.

Es geht um das Fühlen und das sich selber helfen können. Ich vermittle gerne Übungen für den Alltag, denn vieles kann sich jeder Einzelne leichter machen. Beim Leichter-mit-Leicher Walk probieren wir vieles und das Beste ist, Spaß macht es auch noch. Außerdem begeistert mich die sanfte einfühlsame Art, die Achtsamkeit und die Empathie. In der Ausbildung haben wir viele verschiedene Dinge gelernt. Von Spiralen – Diagonalen, über Feldenkrais Übungen, Umgang mit Sprache, Anatomiewissen und vielem mehr. Jetzt im Laufe der Jahre merke ich wie umfangreich mein Wissen geworden ist. Es ist natürlich nicht nur die Weiterbildung der TRAGER Verbandes, sondern auch meine Neugier, die mich zu vielen anderen Schulungen geführt hat. Es macht einfach Spaß sein Wissen zu erweitern.


      • Wo hinterfragst du Dinge?
      • Wo lernst du neue Sachen?
      • Wie neugierig bist du?
      • Wie kritisch bist du?

Wie komme ich gerade darauf?

Ich war bei einer Lesung von Philipp Möller und lese gerade das Buch von ihm „Gottlos glücklich“ Er beleuchtet die Kirchengeschichte und warum wir eigentlich Kirchensteuer zahlen. Darüber hatte ich bis jetzt mein ganzes Leben noch nicht nachgedacht. So komme ich immer mehr dazu, zu hinterfragen.

Für mich sehr wichtig, wie erhalten wir die Demokratie in diesem Lande.

Was ist dein Beitrag zur Demokratie? Ich habe eine Weiterbildung zur Familienrat-Trainerin gemacht, der die Demokratie in der Familie trainieren soll. Für mich einer der wichtigsten Ansätze. Dazu benötigt es Wissen und etwas Zeit. Dieses Wissen sollte für alle Familien da sein,  und über Kurse in den Kindergärten und Schulen angeboten werden. Vor kurzem erhielt ich ein Mailmit folgendem Text von einer Familie, die ich vor 7 Jahren beraten hatte: „Die Methoden von Dir wenden wir immer wieder mal an, wenn es ums entscheiden und planen geht. Danke nochmal für all Dein Wissen und die angenehme Lehrweise.“  Das hat mich schon sehr gefreut.

Ja wie wird das gemacht? Was müssen wir unseren Kindern anbieten? In der Schule wird Ihnen doch oft die Freude am Lernen abtrainiert. Also was ist zu tun? Mein kleiner Beitrag ist das Leichter-leben mit Kindern. Ideen, Anregungen für Familien.

Die Politik setzt im Moment gefühlt immer mehr Grenzen. Das gefällt mir gar nicht. Gerade vor der Wahl, hinterfragt bitte alles, bevor ihr ein Kreuzchen macht.

Über mir steht ein Kalenderspruch: „Freiheit …bedeutet seinen Horizont selbst zu bestimmen“.

Die 10 Minuten sind um.

 

 

 

 


      • Ideen von dir?
      • Was machst du um deinen Horizont zu erweitern?
      • Welche Medien benützt du?

Weitere Informationen über die TRAGER Methode gibt es beim TRAGER Verband Deutschland

#10minBlog #18 Gemeinsam stark sein

Gestern war ich bei Fidar auf einer Veranstaltung und zeitgleich war eine Veranstaltung im Maximilianeum. Bei beiden waren die webgrrls-bayern vertreten.
Durch das Frauennetzwerk habe ich meine Wahrnehmung geöffnet und komme zu Veranstaltungen, die ich vermutlich sonst nie besucht hätte.

Was mir besonders am Herzen liegt, wir befinden uns in einer Zeit des Umbruchs. Wie können Menschen und speziell Männer und Frauen gut miteinander auskommen. Jede bzw. jeder hat seine Qualitäten.

Der Satz von Herrn Sattelberger ist mir im Ohr geblieben: „Es reicht nicht die Frauen zu fördern, sondern sie auch zu befördern.“

Das ist ein Prozess und es wird wohl noch etwas dauern, wobei gerade eher ein Rückschritt ist. Egal ob in der Politik oder im mentalen. Mir kommt es oft vor, je weiter, offener die Welt ist, umso mehr Halt sucht der Einzelne. Dadurch das Familien teilweise ums Überleben kämpfen, wird es schwierig, dass Kinder einen Ruhepol finden.
Im Hinblick auf die Kinder ist es manchmal fragwürdig wie alles gerade läuft.

Ich habe gestern eine Dame kennengelernt und es geht um die Finanzen und Frauen. Ihr müsst euch darum kümmern, wenn nicht du, wer dann?

Ja auch ich nehme mich dazu, vielleicht wäre es sinnvoller gewesen einen Job wieder anzunehmen, dann wäre das bissl Rente vielleicht ein bissl mehr. Aber dann hätte ich zu Hause eine Hilfe gebraucht, Putzfrau, Köchin etc. Genau das wollte ich nicht. Ich bin zufrieden, wie es war und werde weiter selbstständig sein. Um meine Altersvorsorge habe ich mich gekümmert.

Frauen sind durch ihre Teilzeit Arbeit schon vorprogrammiert auf eine schlechtere Rente. Das ist schon manchmal etwas fragwürdig und es wird einfach hingenommen.


Zurück zu meinem großen Wunsch, wir wollen alle in Frieden leben. Wie soll das gehen?

  • Was sind die Grundbedingungen dafür?
  • Was kann die Politik machen?
  • Was kann jeder Einzelne einbringen?

Mir hat gestern die Stimmung sehr gut gefallen und die verschiedenen Frauen und paar Männer. Ich hatte tolle Gespräche über Themen, da wäre ich nie darauf gekommen.

Es ist so wichtig seinen Horizont zu erweitern und was mich berührt hat, war, nachdem ich meinen Weg erzählt hatte, zu hören: „ja das geht wohl vielen Frauen so. Sobald Kinder da sind wird es anders und was du alles gemacht hast klingt ja auch Klasse. Jetzt bist du da“.  Das hat richtig gutgetan. Ich meinte erst die Kinder und dann ICH, ich konnte es nicht anders.

Eins wäre aber noch wichtig, dass alle Frauen, die keine Kinder haben nicht mehr gefragt werden warum. Ich finde das steht keinem zu. Jeder kann sein Privatleben leben und in der Arbeit seine Leistung bringen. Hätten wir alle mehr Toleranz, könnte ich mir vorstellen, dass manches leichter geht.


Eine kleine Übung für heute:
Nimm dir an einem schönen Ort und Zeit und überlege, wie du dir deine Welt wünscht und was du dafür machst bzw. schon gemacht hast. Welche Fähigkeiten und Stärken hast du, die du gerne teilen möchtest?


Meine Vision von einer Welt in der es lebens-wert ist lasse ich nicht los. Das bedeutet Verantwortung zu übernehmen, die Bequemlichkeit zu verabschieden, etwas bewegen wollen, Ermutigen und vor allem aktives Hinhören.

 

So wie jemand gestern meinte, das habe ich beim Mentoring gelernt. Das ist so wichtig. Das eigene EGO ruhen lassen und hinhören.  Aus seiner eigenen Filterblase auch mal aussteigen. Das kann sehr hilfreich sein.

 

#10minBlog #16 Der ganz normale Wahnsinn

Vielleicht kennt ihr das, ihr plant den Tag durch und es läuft alles etwas anders.

Morgens bin ich Ehefrau und trinke den Cappuccino mit meinem Mann, danach geht es in die Wassergymnastik und ich sorge für meine Gesundheit. Dann komme ich heim und es sind beide Kinder zu Hause. Das Telefon klingelt und eine Freundin ruft an: „kann ich kurz auf einen Espresso vorbeikommen.“ Nachdem ich sie lange nicht gesehen habe sage ich aber klar. Dazwischen immer wieder die Kommunikation mit den großen Kindern. Dann noch schnell ein Anruf im Altenheim: „ja ich komme mittags zum Essen, was soll ich noch einkaufen.“ Zurück zum Espresso. Plötzlich sind alle aus dem Haus, Blick auf die Uhr, kurz konzentrieren was ich benötige und dann ab aufs Rad und in die S-Bahn zum Augustinum. Karte kaufen und ein paar Entspannungsübungen am Bahnsteig machen. Gewichtverlagern.

Im Altenheim angekommen, höre ich mir an, was nötig ist und ermutige. Ein Mittagessen mit etwas eigenwilligen Tischgefährten an der Seite, ja den Nachbarn kann man nicht immer aussuchen. Nun gut. Ein kurzes Durchatmen beim Hinaufsteigen in den 8. Stock. Dann noch ein offenes Ohr haben für viele alte Geschichten. Einige kannte ich schon. Wir überlegen, wo etwas entsorgt werden kann. Alte Bücher etc. Der Hausrat soll weniger werden.

Ich habe die Idee, okay ich fahre zum Marienplatz, dort gibt es Oxfam, sie nehmen Bücher. Gesagt getan, sie freuen sich über diese Jesus Bücher und ich bin froh, dass sie abgegeben sind. Eine gute Sache.

Gut,mir fällt ein, der Sport Schuster hat noch seinen Ausverkauf. Schnell noch etwas zum Wandern kaufen und dann heim. In der Bahn koordinieren, wann wer nach Hause kommt, zusätzlich, wann wer welches Auto benötigt. Zu Hause angekommen wird gleich die Küchenschürze umgebunden und das Gemüse geerntet. Noch schnell ein Instagram Bild und dann wird gekocht.

Ich sage euch, dass ist die volle Entspannung für mich, fast wie eine Meditation. So schön mit gartenfrischem Gemüse zu kochen. Ich spüre eine tiefe Dankbarkeit und freue mich über alle Zutaten. Auberginen, Tomaten, Zucchini, Knoblauch. Es ist wie Mediation und ich vergesse den Tag.

Dann noch ein gemütliches Abendessen und bis ich schaue, sind alle wieder ausgeflogen. Der Mann im Sport, K1 mit dem Auto zu sich nach Hause, K2 zu einem Grillfest.

Ich spüle ab und freue mich genau auf diesen Moment Jetzt. Den #10 minBlog zu schreiben. Das ist wieder Entspannung pur.

Jetzt bin ich wieder Ich, keine Rolle der Ehefrau, Mutter, Hausfrau, Freundin, Pflegerin, Köchin, Telefonistin….


Ich finde jeder Arbeitgeber sollte froh sein eine Mutter einzustellen, denn die ist meist sehr belastbar und kann schnell umschalten. Außerdem kreativ,  pünktlich und zuverlässig. Zumindest kann ich das für mich sagen. Was fällt dir welche Fähigkeiten eine Mutter noch hat?


Pause

So, jetzt atme nochmal richtig mit mir durch. Klopf dir sanft auf die Schulter und überlege:

  • Was habe ich heute Gutes gemacht?
  • Was kannst du heute notieren was du geschafft hast?
  • Auf was freust du dich morgen?

Ich mich auf eine Radltour und Schwimmen. Der Vormittag gehört nur mir! (Hoffe ich)

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