Kommunikation und Körpersprache – 5 Tipps

Vielleicht kennst du das, du betrittst einen Raum und die anderen reagieren, bevor du den Mund öffnest. Der Wind kommt dir so entgegen wie du gerade fühlst.

Ich habe es bewusst in der Ballschule ausprobiert. Mal habe ich mich gefreut und war offen für die Kinder und es war eine super Stunde und ein anderes Mal hatte ich gar keine Lust und so war die Stunde eher anstrengend.

Gottlob können wir die Stimmung relativ schnell mit unserem „Mind“ ändern. Wir dürfen das auch und müssen nicht in der gespannten Laune bleiben. Mir selbst hilft ob Humor oder der Satz „Das ist alles Illusion“. Dann betrachte ich die Situation von außen und denke manchmal, das ist echt spannend was hier läuft und meist huscht ein Lächeln über mein Gesicht. Allein das entspannt mich und meine Umwelt.

Wenn es zu schaffen ist, dass in vielen Unterhaltungen das EGO herausbleibt, wären meiner Meinung nach die Gespräche friedfertiger, denn zumeist beherrscht Angst, Versagen, Übersehen werden usw. die Kommunikation.Wenn diese Verletzungen befriedet sind, wird das Leben meist leichter und es ist Raum für schönere Dinge, Gedanken usw.

Was sagt deine Körpersprache? Schon einmal darüber Gedanken gemacht? Dazu ist es wichtig, dass du dich überhaupt spürst. Die meisten kennen sich zu mehr Prozent über Schmerzen. Das sind Körpersignale, dass die Seele etwas benötigt. Es heißt: „Hey pass mal auf, was du mit mir machst!“

Es gibt viele kleine Möglichkeiten, dass du wieder zu dir selbst kommst. Das geht über Berührung am leichtesten. Ich entdecke mit meinen Klienten oft Bewegungen die hilfreich sind, wieder zu sich zu kommen. Die Hände und der Körper sind immer dabei.

Hierzu ein paar Möglichkeiten:

  1. Reibe deine Hände aneinander
  2. Drücke deine Füße in den Boden
  3. Im Sitzen, berühre deine Oberschenkel und streiche darüber
  4. Streiche über dein Gesicht
  5. Drücke kurz Zeigefinger und Daumen aneinander

 

Schau auch mal, wer bei der Kommunikation quasi den Ball in der Hand hat.

Ich bin gespannt, was bei dir funktioniert. Viel Spaß beim Experimentieren und für Fragen bin ich natürlich jederzeit da.

 

#10minblog #34 Pilotin oder Mitfliegerin?

Vor kurzem habe ich eine Sendung zu 100 Jahre Frauenwahlrecht gesehen und mir kommen nachfolgende Gedanken.

Es ging um den Traum was möchte ich werden, Frauen können alles werden. Ich wollte Krankenschwester, Hebamme, Ärztin, Zauberin werden. Dann kam alles ein wenig anders. Ich absolvierte die Schule und weil ich wohl nicht immer funktionierte, wie es viele wollten durfte ich dann 5 ½ Jahre ein Mädcheninternat besuchen. Heute kamen mir die Gedanken, was ich alles nicht mitbekommen habe. Auf der der anderen Seite konnte ich Geräteturnen, Tennis spielen, die Natur betrachten, nur das Lernen hat mit nicht gefallen. Leider verlor ich dort eine Mitschülerin und ihr Verlust hat mir gezeigt, wie kurz ein Leben sein kann.

Nach dem Wechsel nach München, fiel es schwer wieder in den Alltagstrott zu kommen. Wieder eine neue Schule, neue Mitschülerinnen und so gar kein Interesse für den Stoff. Dafür musste ich meine Sommerferien hergeben und 6 Wochen in ein Paukstudio gehen und eine Nachprüfung machen. Okay, das Lernen am Eisbach war auch gut. Die Nachprüfung habe ich dann bestanden, aber meine Schulkarriere war damit für mich beendet.

Etwas ratlos absolvierte ich einen Sekretärinnen Kurs, eine Ausbildung zur Schwesternhelferin, arbeitete 1 Jahr in einer Kinderkrippe und wollte dann Krankengymnastik lernen. Leider wurde ich an den Schulen nicht angenommen. Andere Wege kannte ich nicht und hatte auch niemanden, der mich in der Richtung begleitet hat. Meine Eltern waren hier keine Hilfe.

Dann lernte ich meinen zukünftigen Mann kennen und er hörte mir zu. Er gibt mir viel Lebensfreude und fordert mich oft heraus.

Kurz danach starb mein Vater und ich lernte, frage, frage immer gleich was du wissen willst. Irgendwann geht das nicht mehr.

Ich habe dann die Ausbildung zur Arzthelferin gemacht. Interessant, aber für mich nicht das Ende. Bis Kinder kommen wollte ich viel verdienen. Also wechselte ich in die Sportbranche und danach in den Stahlhandel. Die Büroarbeit wurde besser bezahlt als die Arzthelferin.

Dann kam Kind 1 und ich dachte, die Eltern Kind Gruppe kann ich auch leiten. Also folgte eine Ausbildung. Dann Kind 2.  Während ich aktiv alle Energie in die Gruppen brachte, entstand in der Grundschule noch ein Pausenhof mit Hügel, Fühlpfad und allem was Kinder brauchen. Ich erinnre mich, die damalige Bürgermeisterin meinte: „ Das Sie das mit den ganzen Eltern geschafft haben ist schon erstaunlich.“ Mein Ziel war es, dass meine Kinder hier noch spielen, solange sie auf die Schule gehen.  Als Elternsprecherin mussten viele Familien beim Vollmond Wanderungen, Waldtagen, Schneetage usw. mitmachen. Es war eine super Zeit. Später dann als Elternsprecherin im Gymnasium war die Kommunikation der Eltern untereinander wichtig. Es gab Schwierigkeiten von Alkohol und Magersucht. Hier brauchten die Jugendlichen Unterstützung.

Außerdem gab ich in der Zeit Kochkurse und was mich sehr berührte, war, dass die Kinder damals zu mir sagten: „Es ist so schön gemeinsam an einem schön gedeckten Tisch zu essen.“ Ich spüre das Gefühl heute noch. Bei uns ist das gemeinsame Essen fast ein Kult.

Dann verließen meine Kinder die Schule und ich hatte zwischenzeitlich zwei Weiterbildungen zur Körperarbeit und Ernährungsberatung absolviert. Außerdem arbeitete ich zeitweise in einem Sportgeschäft, dann als Kinderbetreuung in einem Fitnesscenter und weil ich so neugierig bin mache ich noch eine Weiterbildung zum Familienrat, neben allen anderen Pflichtfortbildungen.

Da ich neben den Kindern noch eine Mutter und Schwiegermutter zeitweise zu versorgen hatte, war die Zeit knapp. Die Freizeit war mit sportlichen Familienaktivitäten gefüllt. Skifahren, Wandern, Mountainbiken. Mein Ehrenamt ein Coaching Programm in der Mittelschule.

Seit 2006 arbeite ich im individuellen Körpercoaching. Ich habe wohl eine Gabe dazu, wie mir Klienten sagen. Ich bin heute heilfroh, dass ich immer mehr über den Körper und die Psyche lerne, denn sonst wären meine Skiunfälle nie so gut verheilt.

Bis 2012 dann der große Schlag kam. Ein Skiunfall, kurz darauf konnte ich kaum noch laufen, mein Nervensystem, mein Stoffwechsel machten schlapp. Für mich als Bewegungsmensch absolut eine große Herausforderung.

Ihr könnt das im Artikel nachlesen. Dort habe ich die Zeit beschrieben und möchte mich gar nicht mehr mit allem auseinandersetzen.

Kurzer Zeitsprung: Heute 2018 kann ich meinen Arm wieder bewegen, manchmal etwas kraftlos und unkoordiniert aber es geht. Ich kann wieder Radfahren, Bettenbeziehen, Computer 10 Finger schreiben und vieles mehr. Ich bin dankbar über tägliche Kleinigkeiten (für die Frauen BH schließen 😊)


In all diesen Jahren hatte ich immer wieder Zeiten, wo ich etwas ziellos durch die Landschaft gelaufen bin, vielleicht kennt ihr das. Wieder eine Umstellung, wie organisiere ich mein Leben. Hinterfragen, wo bin ich? Was will ich wirklich? Ich habe alles und bin dennoch unzufrieden? Kennt ihr das?

Mein Sohn ist ein Motivator und meinte ich solle mich sichtbar machen. Es kam die Computerzeit, also Xing, Facebook, Linkedin usw. Also legte ich ein Profil an und ging auch auf unterschiedlichste Netzwerktreffen. Vom xing Würmtal, Slow Food, Xing München und die webgrrls.

Bei den webgrrls nahm mich Claudia Kimich unter ihre Fittiche und ich habe angefangen als Springer mitzuwirken. Dann die Vortrags Organisation übernommen und heute leite ich mit Mandy Ahlendorf die Regionalgruppe der webgrrls-bayern.

Da ich es als so wichtig empfinde, dass junge Menschen begleitet werden gibt es bei uns auch ein Mentoring Programm. Es ist ein Geben und Nehmen wie ich erfahren durfte.


Die letzten Jahre waren von Einschränkungen und Loslassen geprägt (2 halb- Geschwister durfte ich beim Abschied nehmen begleiten), aber auch das waren wunderbare Erfahrungen. Die Kinder werden flügge und verlassen das häusliche Netz oder besser gesagt den Flughafen. Sie können hier jederzeit wieder landen, auftanken und wieder fliegen.

Wenn eine Hochzeitskarte von einem Klienten kommt oder ich höre was die Kinder der Klienten oder die, die ich in den Händen hatte, inzwischen machen, berührt es mich was so alles passiert.

Dennoch beschleicht mich ein Gefühl, wenn ich den am Anfang genannten Film sehe und finde, das sind wunderbare Frauen und überlege mir ganz leise, was genau will ich noch erreichen? Wo sind meine Ziele?

Diese Frage stelle ich mir immer wieder, da sich meine Lebenssituation immer wieder verändert und ich auch an Erfahrungen wachse.


Kleiner Tipp:

Sezte dich in einer ruhigen Minute hin und notiere dir, was du alles schon in deinem Leben gemacht hast, wer dich unterstützt hat und auch welche Projekte fast wie von alleine gingen.

Hänge alles wie Früchte an einen Baum und genieße den Anblick. Vielleicht schlummern noch viele Blüten und Knospen. Manches benötigt Zeit und meine Erfahrung ist, es kommt wenn du reif bist. Also gieße jeden Tag deinen Baum und freue dich schon an den jetzigen Früchten. Wo kannst du sie in deinem Körper spüren?


Irgendwie sind mir diese ganzen Worte aus den Fingern geflossen und ich war selbst überrascht über mich und mein Leben zu lesen.

Was nehme ich mit: Alles zu seiner Zeit oder wie ein Klient sagt: Es kommt wie es kommt.


#10minBlog #31 Gleichwertigkeit

Letztens saßen wir, unsere Familie gemeinsam am Esstisch und sprachen über die Flüchtlinge, die kommende Landtagswahl und gesellschaftliche Themen. Kurz darauf starteten mein Sohn und ich zu einer Demonstration der Seenotrettung. Meine erste größere Demonstration.

 

Zugegebenermaßen habe ich mich bisher wenig mit dem Thema Flüchtlinge beschäftigt. So gehe ich mit und informiere mich darüber. In einem abendlichen Film, einer Doku sehen wir, wie engagierte junge Menschen ihre Zeit geben, um andere Menschen aus den Fluten zu retten. Das finde ich absolut großartig. Sie haben meinen Respekt.

 

 

 

Zum anderen lernte ich am MVV Automaten einen Jugendlichen aus Afgahnistan kennen, der etwas Unterstützung für seine Ausbildung benötigt. Diese gebe ich ihm.

Warum ich gerade mit diesen Themen konfrontiert werde kann ich nicht sagen. Sie kommen einfach. Ich merke für mich, dass ich es als Luxus betrachte hier sein zu dürfen und keine Nacht Angst haben muss, ob ich ausgewiesen werde. Das ist wirklich sehr beruhigend und ich empfinde es als Geschenk.  Das wünsche ich mir für jeden Menschen, dass er einfach da sein kann.

Was in der Welt passiert nimmt ziemliche Ausmaße an und ich überlege immer wieder, was kann jeder Einzelne machen.


Meine Fragen an dich:

  • Hast du deine Zeit schon einmal ehrenamtlich investiert?
  • Was hast du dabei mitgenommen?
  • Würdest du es wieder tun?

Da ich nicht weltweit gereist bin, merke ich, dass mir andere Kulturen einen Funken Unbehagen geben. Ich kenne ihre Lebensart nicht, ihre Werte nicht, ihr Denken. Das Neue macht zuerst ein komisches Gefühl. Das ist ein spannender Prozess in meinem Inneren.

Ich bin überzeugt, wir sind alle gleichwertig, dennoch gelten in unterschiedlichen Ländern andere Regeln. Diese gilt es zu beachten und respektieren. Wenn ich irgendwo in Urlaub bin, muss ich auch die Regeln der Länder akzeptieren. So gilt das auch für hier. (Geschwindigkeitsbegrenzungen, sonst wird es teuer 😉)

Ich bin fest überzeugt, dass die meisten Menschen in Frieden leben wollen und die große Frage ist, wie wir das gemeinsam bewerkstelligen können. Was glaubst du braucht es dazu? Was kann jeder Einzelne machen?


  • Positiv über andere Sprechen
  • Wertschätzen
  • Wenn dir ein Verhalten nicht gefällt, das Verhalten ansprechen, nicht die Person
  • In liebevoller Art miteinander umgehen
  • Zuerst bei dir selbst schauen was ist, dann bei den anderen
  • Klare Grenzen setzen
  • Oft reicht ein Lächeln

Mich würden Gedanken der Menschen interessieren, die eher rechtsgerichtet sind. Was haben sie für Ängste? Was genau geht in den Gehirnen vor oder ist es eine Trotzreaktion.

Mit etwas Unbehagen sehe ich die Entwicklung und das Erhalten der Demokratie, sowie die Positionen der Frauen. Was benötigen wir für die Zukunft? Das ist zB. mein Antrieb die webgrrls-bayern zu leiten und ein starkes Netzwerk unter vielen aufzubauen. Hier kommen Angestellte, Selbstständige, Verheiratete, ledige, Mütter, nicht Mütter, alle Berufssparten, alle Richtungen zusammen und das macht die Treffen immer interessant. Die verschiedenen Sichtweisen, Lebenssituationen, Erlebnisse der Frauen sind spannend. Das Wissen aus dem Familienrat ist für mich unterstützend und empfehle ich jedem, denn wir sind wie eine große Familie, da gibt es keine Grenzen.

Die zehn Minuten sind um und ich hätte noch viele weitere Gedanken. Wenn ich einmal anfange nachzudenken, nimmt es kein Ende. Ich möchte mithelfen, dass meine Nachkommen in Frieden leben können. Das ist der Anspruch an mich.


Eine kleine Übung zum Abschluss, auch wenn die 10 Minuten vorbei sind:

Du sitzt auf einem Stuhl, einer Bank oder du stehst irgendwo. Nimm eine Lehne, oder stelle dir einen Baum vor. Lehne dich gedanklich an und spüre was hier mit dir passiert.

Habe das Bild der Wurzeln des Baumes, wie sie ganz tief in den Boden wurzeln, wie sie länger und länger werden. Sie geben Halt. Selbst wenn die Wurzeln getrennt werden, du kannst sie immer wieder wachsen lassen. Der Stamm, die Krone ist in dir.

Du kannst die Übung auch mit einem Türrahmen machen oder ich lehne mich auch manchmal an Pfosten, die irgendwo sind. Da kann ich mich gut sammeln und empfinde nach kurzer Zeit eine absolute Entspannung. Sie gibt mir Halt, Selbstvertrauen, Kraft.

#10minBlog #29 Motorik

Was hat Bewegung mit dem Gehirn zu tun?

Soweit ich informiert bin, ist es erwiesen, dass sich Gehirnhälften bei der Geburt durch den Druck im Geburtskanal nochmal vernetzen. Meiner Meinung nach fehlt das leider manchmal, sowie die Reflexe, wenn Kinder mit einem Kaiserschnitt zur Welt kommen. Sie sollten auf jeden Fall alle Osteopathie oder ähnliches bekommen. Außerdem benötigen sie unendlich viel Berührung, damit alle Nervenzellen aktiviert werden. Ich habe festgestellt, dass Ihnen des öfteren die Abgrenzung fehlt. Sie gehen über den Abstand anderer und merken es gar nicht. . Außerdem genießen sie es durch enge Tunnel, wo sie Begrenzung spüren zu krabbeln. Das sind meine Erfahrungen.

Es ist klar, dass die Gehirnhälften sich durch Übungen vernetzen. Daher benötigen wir viele Bewegungsmuster. Wenn Kinder sich dann nicht mehr so viel Bewegen fehlt das Ganze. Nicht dass ich gegen Tablet etc. bin, das ist auch Wissensbildung, aber es gibt eine bestimmte Zeit wo sich Vernetzungen bilden und wenn diese übersprungen wird fehlen einige Verschaltungen. Das geht los mit Krabbeln, stehen, laufen, weglaufen etc. Jeder Schritt ist quasi ein wenig Intelligenz.

Daher meine Bitte, an alle Eltern, lasst eure Kinder laufen. Fahrt sie nicht überall hin. Das ist ein Teil, den ihr für sie machen könnt. Zum anderen gibt es viele Anregungen, wie Bücher lesen, sobald die Augen hin und eher wandern vernetzt sich das Gehirn auch.

Es ist nie zu spät, die Forschung der Neurologie geht immer weiter.

Ich merke das mit meiner Gleitsichtbrille, wenn ich die Augen nicht mehr so viel hin und her bewege, sondern den Nacken, werden die Muskeln müder. Das ist nicht wirklich gut. Auch hier der Tipp, ab und an die Brille abnehmen. Zum Beispiel beim Spazierengehen.

Bewegung ist unser Motor. Er ist der Antrieb für alle Organe, jede Zelle, den ganzen Stoffwechsel. Ich habe bei mir festgestellt, wenn ich mich richtig ernähre, dann bewege ich mich leichter. Also fängt das Ganze Thema doch schon früher an.

Ich sehe viele dicke Kinder und es tut mir in der Seele weh, denn sie werden ihr Leben lang kämpfen und das nimmt Lebensfreude. Wie wichtig wäre eine gute, gesunde Ernährung von Beginn an. Dazu bedarf es Aufklärung, in den Kindergärten, Schulen oder auch Firmen.


Ich habe oft das Gefühl, je mehr Kochsendungen es gibt umso mehr Fertigessen holen sich die Menschen. Ich erschrecke mitzubekommen, dass es viele gibt, die gar nicht mehr Kochen können. Gut es muss nicht jeder diese Freude daran haben, aber ein Grundwissen ist gut.

  • Wann und wo wächst was?
  • Welche Gewürze harmonieren?
  • Welche Heilkraft haben welche Gewürze?

 

 


Ich sage immer „Wer lesen kann, kann auch kochen.“ Es braucht ein bisschen Mut und Gefühl. Als ich Kochkurse gegeben habe, hatten wir immer viel Spaß. Egal ob Kinder oder Jugendliche. Es war bereichernd.


Nochmal zu Bewegung, was verstehst du darunter?

  • Ist es Sport
  • Ist es ein Spaziergang
  • Ist es Yoga
  • Ist es Schwimmen?

Was machst du? Was macht dir Spaß?


Allein die Bewegung auf deinem Stuhl, wenn du dich mit deinen Schultern abwechselnd nach vorne drehst, ist Bewegung für deinen Körper. Ein kleiner Anfang am PC.

Lege deine Arme auf die Oberschenkel und streiche einmal rechts, einmal links nach vorne zum Knie. Immer im Wechsel.  Deine Rippen, Brustwirbelsäule, Zwerchfell und alle Zellen kommen in Bewegung. Du kannst diese Bewegung sportlich, zärtlich und ganz klein machen oder sie dir denken.

Auch kleine Bewegungen erreichen viel.

#10minBlog #28 Prioritäten setzen

Prioritäten setzen, darum geht es heut in meinem Artikel. Nichts ist wichtiger, als du selbst. Daher gibt es bei mir in meinen 10minBlog Artikel auch zeitliche Lücken. Gestern zum Beispiel war es mir wichtiger zu radeln und dann die Äpfel zu verarbeiten. Die Natur kann nicht warten. Sie verfault sonst. Papier ist geduldiger.

Als meine Kinder klein waren, habe ich mich bei so manchen abgemeldet und gesagt,
„ich komme wieder, aber jetzt sind mir meine Kinder wichtiger.“

Wir haben nur ein begrenztes Zeitkontingent zur Verfügung und zerreißen geht auf Dauer nicht gut. Die Anforderungen im Alltag sind eh schon meist recht hoch.

Wenn dann noch die innere Stimme kommt -ich möchte alles perfekt machen, oder ich werde nur geliebt, wenn ich es allen recht mache- wird es fatal. Recht machen kannst du es eh nie allen. Diese innere Suche nach Anerkennung, nach Liebe ist wichtig, dass du sie auflöst und für dich sorgst. Das spart dir viel unnötige Energie.


Also ist für mich die erste Frage:

  • Was will ich
  • Wie kann ich für mich sorgen
  • Was brauche ich, dass es mir gut geht.

Diese Fragen stellte mir damals ein 80-jähriger Heilpraktiker als es mir ziemlich schlecht ging. Er sagte damals, ihre Kinder werden nichts davon haben, wenn sie krank sind. Ich habe ihn damals noch nicht wirklich verstanden. Auch das ist ein Prozess. Wie oft war ich unzufrieden, als meine Mann einfach seine Hobbies gemacht hat. Heute bin ich froh, denn er ist gesund, zufrieden und wir leben noch zusammen. Vielen Paare, die ich kenne, haben sich getrennt, da keiner mehr ein Hobby hatte .Wir haben uns früh mit Coaching befasst, das wurde mir wieder bewusst als ich letztens mit meinem Sohn diskutierte.

 

Mein Hobby war die TRAGER Methode ®.Diese Körper- und Wahrnehmungsschulung vereint alles was ich kann. Sie beinhaltet die Körperebene, genauso wie die seelische Ebene, Pädagogik und angeeignete Sachen. Das Beste, es lässt sich vieles wieder verändern. Die Neurologie ist ein spannendes Feld.  Sie wurde dann zu meinem Beruf. Das ist einfach schön. Ich bin aber immer wieder am Schauen, was es noch gibt.

 

 

 

 


Gestern sah ich noch einen Film über Monsanto und Roundup, dass mich wirklich zum Nachdenken bringt. Was passiert mit unserem Planeten, welche Schmerzen müssen Betroffene mitmachen und hier geht es wieder nur um Macht und Geld. Wo kann ich mich noch engagieren?


Zum Prioritäten setzen gehört immer wieder das innehalten und fühlen:

  • Was ist wichtig
  • Welche Vision habe ich
  • Was möchte ich diesem Planeten und den nächsten Generationen hinterlassen?
  • Was für eine Erde sollen meine Kinder haben?
  • Was kann ich dazu tun?

Mein Einkaufsverhalten spielt auch schon eine Rolle. Mich ärgert, dass so viele italienische Lokale das Wasser von Aqua Panna haben, das von Nestle ist. Ich lade jeden Leser einmal ein, auf die Etiketten und zu sehen, was sich alles darauf verbirgt. Noch können wir einiges steuern.

Bei einem Mail las ich körperorientierte Ernährungsberatung, als ob das etwas Neues ist. Das mache ich seit 10 Jahren. Jeder ist anders und braucht etwas anderes.

Die Kunst ist es Überflüssiges wegzulassen und dennoch Spaß und Freude am Leben zu haben.  Weniger ist mehr.

Wir würden auf dieser Erde ohne Gentechnik auskommen, aber diese ging ja schon 1964 los, oder früher. Mit dem Thema habe ich mich noch nicht befasst. Ich bin dankbar, dass es andere Menschen tun und kläre weiterhin auf.

Als „Schütteltante“ möchte ich die Wahrnehmung vieler Menschen öffnen. Das ist eine Priorität in meinem Leben.

Ich erinnere mich an eine Frage von einem Enkel an seinen Opa:

„Was hast du für diese Erde für uns getan“


Mein Tipp heute:

„Fühle bei jeder Entscheidung in deinen Bauch, denn er sagt dir die Antwort.“


 

#10minBlog #21 Multitasking

Heute habe ich das Spiel gemacht alles in 10 Minuten, so wie diesen Blog. 10 Minuten lesen, 10 Minuten bügeln, 10 Minuten aufräumen, 10 Minuten emails bearbeiten 10 Min Pause 10 Min Essen. Das ist schon spannend, wie unterschiedlich 10 Minuten sein können.

Probiert das doch mal aus. Ich bin mir sicher, dass wir nicht Multitasking können. Wir switchen in einer absoluten Schnelligkeit zwischen verschiedenen Stationen hin und her und merken das gar nicht. Bis dann vielleicht das Nervensystem irgendwann nicht mehr kann. Mag vielleicht auch an den Nährstoffen liegen, die wir nicht, zu wenig, zu viel zu uns nehmen. Ich merke immer, wenn ich präsent bin und viele Dinge mache, schaffe ich sehr viel.

Manchmal werde ich gefragt, wie schaffst du das alles? Früher war ich schneller, jetzt habe ich nicht mehr so viel Lust so schnell zu sein und erledige eins nach dem anderen. Manche Dinge müssen dann auch weggelassen werden.

Die Kunst ist es, wie ich es bei den kleinen Kindern gemacht habe, rechtzeitige Planung bzw. Vorbereitung, damit ich dann nicht in Panik gerate.

Ich merke, wenn ich unkonzentriert bin, fällt das dann oft schwerer oder wenn ich Dinge machen soll, wo ich keine Lust habe oder keinen Sinn sehe.


Also stellt sich für mich die Frage:

  • Wie möchte ich Leben?
  • Was bedeutet Zeit?
  • Wie möchte ich sie verbringen.?
  • Was machst du gerne in 10 Minuten?
  • Wie wäre es schöne Dinge in 10 Minuten zu machen?

10 Minuten sind 10 Minuten deiner Lebenszeit!


  • Lesen
  • Bewegungsübungen nach der TRAGER Methode
  • Musik hören
  • In der Natur sitzen und Löcher in die Lust schauen
  • Kochen
  • Essen
  • Lachen
  • Lieben
  • Pause machen
  • Gymnastikübungen
  • Eine Blume ansehen
  • Die Liste kannst du sicher noch weiter füllen. Das sind 10 Minuten von deinem Leben.
  • deine Ideen

 

Ich finde wir sollten alle anfangen, 10 Minuten wunderbare Zeit in den Tag einzubauen. Das macht das Leben leichter.

 

 

 

Das geht sogar beim S-Bahn warten. Nicht ärgern, sondern die 10 Minuten gelassen genießen: z.B Menschen beobachten, Podcast hören, nichts tun oder Bewegungsübungen alla Jessica machen.Gewichtverlagern, Wadlsäckchen schwingen, Arme wellen, Seerosenübung.

Es ist auch eine innere Haltung, aber dazu habe ich schon 10 Minuten geschrieben. Lest selbst.

Ich wünsche dir 10 Minuten, die dich vollends erfüllen und glücklich machen. 10 Minuten Glück ist sicher die beste Tablette, die du dir geben kannst. Die beste Altersvorsorge.

#10minBlog #20 Glauben oder nicht?

Es gibt gute Glaubens-sätze und manche, die einen behindern. Viele sind einem nicht bewusst und es dauert so manchmal, dass sie klar zum Vorschein kommen.

Am besten ist es immer wieder mal das eigene Verhalten in Frage zu stellen, offen zu sein, ob es auch einen anderen Weg geht. Ich habe sicher meinen Mann kennengelernt, der die Einstellung hat, wenn du in Frieden mit dir bist und dein Hobby gemacht hast lässt es sich leichter arbeiten.

Ich bin preußisch erzogen, erst die Arbeit, dann das Vergnügen. Immer wieder fällt mir das auf, wieviel einen die Erziehung doch prägt. Manchmal ist diese Einstellung hilfreich und doch stelle ich sie jetzt oft in Frage. Es gab Lebensmomente wo sie gut war, aber es kommen immer mehr Situationen wo ich sie nicht brauche.

Wichtig ist für mich, dass die Spontanität nicht verloren geht. Ganz viele Erlebnisse hätte ich nicht gehabt, wenn ich lange nachgedacht hätte. Welche genau bleibt mein Geheimnis.


  • Was sind deine Glaubenssätze?
  • Gibt es Eigenschaften, die du von den Eltern übernommen hast?
  • Stellst du dein eigenes Verhalten manchmal in Frage?
  • Wer hat dir positive Glaubenssätze mitgegeben?
  • Welche Glaubenssätze fallen dir ein?
  • Wo wünschst du dir mehr Freiheit für dich?

Heute habe ich es geschafft, mittags einfach das zu machen was ich Lust habe und dann danach zu arbeiten. Vermutlich habe ich mich zur Selbständigkeit bereit erklärt, damit ich diese Dinge trainieren kann.

Eine Freundin sagte mir mal:  Jessica immer um 18.00 Uhr Essen, das schaffe ich nicht. Ich fragte warum um 18.00 Uhr Essen. Weil das bei dir so ist.
Dann hinterfragte ich es und es kam daher, dass mein Vater damals um 19.00 Uhr die Nachrichten sehen wollte. Das kam aus meinem Elternhaus.
Ich selbst wäre da nie darauf gekommen. Manchmal sind es ganz kleine alltägliche Sachen. Essen und gleich das Geschirr abräumen. Sichtbar werden die verschiedenen Angewohnheiten, wenn dann Freunde da sind. Das ist immer wieder spannend

Oft sind es auch einfach Verhaltensweisen, die können verändert werden und Glaubenssätze können aufgelöst werden.


Eine Übung für dich heute:

Spüre deinen Rücken und überlege dir, bei wem du dich gerne anlehnen möchtest. Oder ist es vielleicht ein Lieblingsstuhl oder ein Baum, eine Wand? Was gibt dir Halt und Sicherheit?

#10minBlog #18 Gemeinsam stark sein

Gestern war ich bei Fidar auf einer Veranstaltung und zeitgleich war eine Veranstaltung im Maximilianeum. Bei beiden waren die webgrrls-bayern vertreten.
Durch das Frauennetzwerk habe ich meine Wahrnehmung geöffnet und komme zu Veranstaltungen, die ich vermutlich sonst nie besucht hätte.

Was mir besonders am Herzen liegt, wir befinden uns in einer Zeit des Umbruchs. Wie können Menschen und speziell Männer und Frauen gut miteinander auskommen. Jede bzw. jeder hat seine Qualitäten.

Der Satz von Herrn Sattelberger ist mir im Ohr geblieben: „Es reicht nicht die Frauen zu fördern, sondern sie auch zu befördern.“

Das ist ein Prozess und es wird wohl noch etwas dauern, wobei gerade eher ein Rückschritt ist. Egal ob in der Politik oder im mentalen. Mir kommt es oft vor, je weiter, offener die Welt ist, umso mehr Halt sucht der Einzelne. Dadurch das Familien teilweise ums Überleben kämpfen, wird es schwierig, dass Kinder einen Ruhepol finden.
Im Hinblick auf die Kinder ist es manchmal fragwürdig wie alles gerade läuft.

Ich habe gestern eine Dame kennengelernt und es geht um die Finanzen und Frauen. Ihr müsst euch darum kümmern, wenn nicht du, wer dann?

Ja auch ich nehme mich dazu, vielleicht wäre es sinnvoller gewesen einen Job wieder anzunehmen, dann wäre das bissl Rente vielleicht ein bissl mehr. Aber dann hätte ich zu Hause eine Hilfe gebraucht, Putzfrau, Köchin etc. Genau das wollte ich nicht. Ich bin zufrieden, wie es war und werde weiter selbstständig sein. Um meine Altersvorsorge habe ich mich gekümmert.

Frauen sind durch ihre Teilzeit Arbeit schon vorprogrammiert auf eine schlechtere Rente. Das ist schon manchmal etwas fragwürdig und es wird einfach hingenommen.


Zurück zu meinem großen Wunsch, wir wollen alle in Frieden leben. Wie soll das gehen?

  • Was sind die Grundbedingungen dafür?
  • Was kann die Politik machen?
  • Was kann jeder Einzelne einbringen?

Mir hat gestern die Stimmung sehr gut gefallen und die verschiedenen Frauen und paar Männer. Ich hatte tolle Gespräche über Themen, da wäre ich nie darauf gekommen.

Es ist so wichtig seinen Horizont zu erweitern und was mich berührt hat, war, nachdem ich meinen Weg erzählt hatte, zu hören: „ja das geht wohl vielen Frauen so. Sobald Kinder da sind wird es anders und was du alles gemacht hast klingt ja auch Klasse. Jetzt bist du da“.  Das hat richtig gutgetan. Ich meinte erst die Kinder und dann ICH, ich konnte es nicht anders.

Eins wäre aber noch wichtig, dass alle Frauen, die keine Kinder haben nicht mehr gefragt werden warum. Ich finde das steht keinem zu. Jeder kann sein Privatleben leben und in der Arbeit seine Leistung bringen. Hätten wir alle mehr Toleranz, könnte ich mir vorstellen, dass manches leichter geht.


Eine kleine Übung für heute:
Nimm dir an einem schönen Ort und Zeit und überlege, wie du dir deine Welt wünscht und was du dafür machst bzw. schon gemacht hast. Welche Fähigkeiten und Stärken hast du, die du gerne teilen möchtest?


Meine Vision von einer Welt in der es lebens-wert ist lasse ich nicht los. Das bedeutet Verantwortung zu übernehmen, die Bequemlichkeit zu verabschieden, etwas bewegen wollen, Ermutigen und vor allem aktives Hinhören.

 

So wie jemand gestern meinte, das habe ich beim Mentoring gelernt. Das ist so wichtig. Das eigene EGO ruhen lassen und hinhören.  Aus seiner eigenen Filterblase auch mal aussteigen. Das kann sehr hilfreich sein.

 

#10minBlog #13 Grenzen

Während gerade viele, viele Menschen, ich danke jedem Einzelnen von ganzem Herzen, auf die Straße gegangen sind, für ein buntes Bayern und Gerechtigkeit, schreibe ich den #10minBlog über Grenzen.

Ich stelle bei den Kindern fest, dass sie sich irgendwie verändern. Mehr Ellenborgen zum Teil. Was brauchen Eltern, damit sie guten Gewissens Grenzen setzen können?

Hierzu zum Nachdenken mein Blogartikel Grenzen setzen.

Ja, es ist das Vorleben, das sich zeigen, das Tun. Ich denke mir das mit unserem Frauennetzwerk. Auch hier geben Mandy und ich eine Richtung an, was wir wollen und wie. Dennoch ist Freiraum zum Ausprobieren.

Wir benötigen nicht unbedingt äußere Grenzen. Viel wichtiger ist für mich, es wird über Werte gesprochen, dass sie kommen müssen.

Wo fangen sie an? Wo beginnen wir sie zu lernen? Welche Vorbilder gibt es?

Es heißt immer so schön, wir brauchen unsere Kinder nicht erziehen, das Vorleben ist viel wichtiger. Sie beobachten, was wir tun, sagen, reden und wie wir mit anderen Menschen umgehen. Meine Schwester sagte mir einmal, erinnere dich daran, so wie du mit deiner Mutter umgehst, deine Kinder schauen zu. Weise Worte.

Es braucht in der Gesellschaft bestimmte Umgangsformen und ich stelle schon in der Kindergruppe fest, wenn Kinder aus verschiedenen Kulturen kommen, bringt jeder etwas anderes mit. Was genau benötigen wir, dass hier ein Zusammenleben funktioniert.


  • Aktives Hinhören?
  • Liebe miteinander?
  • Achtsame Kommunikation?
  • Wertschätzung?

Was stellst du fest?

Was sind deine Erfahrungen?

Was wünscht du dir für eure Zukunft?

Wo brauchst du Unterstützung?

Welche Bedürfnisse hast du persönlich?


Ich wünsche mir eine friedvollere Welt in der jeder Leben darf, ob mit oder ohne Geld. Selbst ein Lächeln gibt schon eine gute Idee.

Ich will ohne Angst leben, denn das ist die schlechteste Möglichkeit Menschen zu leiten, zu führen. Das heißt nur, dass derjenige etwas wenig Selbstwert hat oder zu wenig Wertschätzung erfahren hat. Traurig für ihn, aber wir brauchen Menschen, die Visionen haben. Wir haben nur eine Welt und die gehört gerettet. Zurzeit habe ich das Gefühl wir leben auf einer Müllhalde. Also jeder kann jeden Tag etwas tun. Bitte hört nie auf. Auch kleine Taten sind hilfreich.

Fühlt euch verantwortlich für diese Erde und wenn es ein gutes Zusammenleben in der Familie und mit Freunden ist, oder das Müll sammeln vor der Haustüre. Das ist schon der erste Samen.

Spüre dein Herz und verteile viele Herzen. Ich finde viele und sammel sie. Liebe ist doch das Einzige was sich vermehrt und einfach nur guttut.

 

#10minBlog #12 Glück

Was bedeutet Glück?

Für jeden bedeutet es etwas anderes. Für den Einen, wenn das Bankkonto voll ist, für einen Andere große Reisen zu machen, für den nächsten, wenn jeden Tag etwas zu Essen auf dem Tisch steht und wieder für Andere, wenn sie einen Tag schmerzfrei überleben. So ist Glück doch sehr unterschiedlich angesiedelt.


  • Was bedeutet für dich Glück?
  • Wo spürst du es, wenn du Glück hast?
  • Wie macht sich das bemerkbar?
  • Hast du dir deine Glücksmomente aufgeschrieben?

 

Ich selbst habe den Smile Collector von Silvia Ziolkowski. Er erinnert mich jeden Tag an gute Dinge. Das macht riesig Spaß.

 

 

 

Wie ist das mit dem Glück? Ich bin sehr glücklich, dass ich in einem Land mit Frieden, gutem Wasser und vielem mehr aufwachsen durfte und leben darf. Jeden Tag unter der Dusche bin ich dankbar.

Das Glück kommt nur nicht von alleine. Wenn wir uns die politische Lage ansehen. So ist es wohl dringend notwendig uns aktiv dafür einzusetzen. Wo ich selbst ansetzte weiß ich manchmal nicht wirklich.

Ich denke, wenn wir Frauen wie bei den webgrrls stärken ist das schon ein Punkt. Gestern auf einem Festival hatte ich sehr nette Gespräche mit Müttern aus der Ballschule. Auch hier kann ein Samen gesetzt werden.

Wo hast du schon oder wo wirst du täglich einen Glücksamen setzen?

Gestern machte ich mich auf zum Radfahren und bat einen jungen Mann meinen Helm zu schließen. Er strahlte und meinte: „eine gute Tat am Tag.“ Das fand ich echt lustig. Ich kann etwas nicht und mache anderen eine Freude. Beschwingt und glücklich machte ich meine kleine Tour und fühlte das Glück in allen Poren als ich einen Weg entlangfuhr, den ich seit Jahren nicht gefahren bin. Es war ein Sonnenschein in mir und wenn ich schreibe fühle ich es immer noch. Ich war von Licht beseelt oder so.

Jedenfalls ist es also sehr relativ was Glück ist. Glücklich sein hat nicht mit viel Geld oder Äußerlichkeit zu tun. Glück passiert oft im Kleinen. Dadurch wird es oft nicht wahrgenommen.


Eine kleine Übung:
Setze dich auf einen Stuhl, atme tief durch, spüre deine Fußsohlen und drücke sie in den Boden. Dann wieder lösen. Das ein paar Mal machen, dann löst sich die Beinmuskulatur und du kommst in eine bessere Aufrichtung.

Also was ist dein Glück?

Das ist die Frage von einem Glückskind!