Ihr kennt das sicher, der Nacken zieht, der Rücken schmerzt, aber du hast keine Zeit für große Pausen.Bei „Trager für den Alltag“ benötigt du keine Sportklamotten oder Isomatten.
Legen wir los:
Du sitzt auf deinem Stuhl und drückst 3x die Füße ganz langsam in den Boden und wieder lösen.
Spüre, wie sich der Druck der Füße in die Oberschenkel, den unteren Rücken fortsetzt und beobachte was sich in deinem Körper bewegt.
2. Sitze bewusst auf dem Stuhl, spüre die Fläche und lasse dein Po Gewicht sinken.
Bei mir spüre ich, wie die Füße weniger in den Boden drücken, die Schultern sinken dürfen und sich die gesamte Rückenmuskulatur entspannt. Wie ist das bei dir?
3. Jetzt 3x das Becken nach links kreisen – Pause und 3 x nach rechts kreisen.
Das lockert die Organe und sie können wieder leichter arbeiten.
Du kannst bei nachfolgender Übung die Arme in den Schoß legen oder hängen lassen, was dir angenehmer erscheint.
4. Dreimal die rechte Schulter sanft nach oben ziehen, langsam wieder sinken lassen – als ob deine Schulter dein Ohr küssen möchte
Bei mir fühlt es sich an, als ob das Gewicht der Armknochen sinken darf.
5. Dreimal die linke Schulter sanft nach oben ziehen, wieder langsam sinken lassen – als ob du dein Ohrläppchen sanft streicheln möchtest.
Atme tief durch, stelle dir vor, dein Brustraum weitet sich und deine Schultern dürfen noch weiter absinken. Was für ein Bild entsteht bei dir, oder was spürst du? Ich hatte gerade das Bild eines Springbrunnens. Jeder Atemzug ist wie das Wasser – es kommt und geht.
6. Lasse die Arme neben deinem Stuhl hängen und mache mit diesen sanfte Wellenbewegungen – ruhig erst der eine, dann der andere Arm
7. Stelle dir vor, dass die Arme immer länger werden und die Handgelenke freier. Probiere verschieden Bewegungen mit deinem Handgelenk. Strecke deine Finger ganz weit.
8. Noch eine Bewegung für den Nacken: Wiege deinem Kopf wie eine Seerose auf dem Wasser sanft hin und her – übringens sind die kleinen Bewegungen sehr effektiv
Lege die Hände in den Schoß und mache eine kurze Pause – spüre, was sich verändert hat und wo du dich wohlfühlst. Wenn dir eine Bewegung gut tut, mache sie öfter zwischendrin. Trinke einen Schluck Wasser dazwischen, damit dein Flüssigkeitshaushalt ausgeglichen ist.
Ich wünsche noch ein entspanntes Arbeiten und sollten sich Verspannungen gar nicht lösen, helfe ich gerne weiter mit meinen Händen und der Tischarbeit.



Fazit: 

Sie fragten ob das
Letztens ging ich mit einer Freundin spazieren und sie fragte was ich mache. Ich antwortete, komm vorbei und du kannst es fühlen. Sie sagte nein, erzähle es mir.
1. Eine Frau steht auf der Messe vor mir mit Rückenschmerzen. Ein paar Ideen meinerseits und dann frage ich, „darf ich Sie am Rücken berühren?“ „Ja“ Ich lege meine Hände neben die Wirbelsäule und bitte Sie sich kurz anzulehnen. Das wiederholen wir. Dabei soll Sie Ihre Füße spüren. Gesagt getan, Entspannung tritt ein. Wir finden das Bild, sich an einen Baum lehnen – oder sich zu Hause an den Türstock lehnen. Stabilität, Sicherheit. Daran kann sie sich erinnern. Im Jahr drauf kommt die Frau und erzählt mir, ich kann mich immer noch erinnern und es funktioniert. Phantastisch! Sie ist glücklich und ich auch.






