Vom Twitter-Netz in die Realität – Erfolge feiern

Was Twitter alles schafft. Ich kommentiere bei @holgalgo im Januar 2017 einen Tweet. Im Februar klappt es terminlich und Holger kommt zu einer TRAGER Sitzung.

Prompt geht es; bzw.  läuft es sich anders, leichter. Holger kann in den richtigen Momenten ungeahnte Kraftreserven aktivieren. Im April war der Forstenrieder Volkslauf, bei dem ich dabei sein kann.

 

 

Forstenrieder Lauf 2017_leichtermitleicher

 

Dank der Nachfrage von Holger gibt es jetzt ein Laufshirt und eine Cap als Glücksbringer. Hier ein Danke an meinen Sohn Daniel, der mit kreativ war.

Für den Müritzlauf wünsche ich viel Erfolg, dabei sein geht nicht, aber lest selbst was Holger erlebt hat. Ich freue mich sehr für ihn und gratuliere ganz herzlich.


Bericht von Holger @holgalgo bei Twitter

„Hier könnt ihr lesen, wie ich den Müritzlauf 2017 erlebt habe.

Die Anreise am Freitag 18. August vom Urlaubsort Lobbe auf der Insel Rügen nach Waren an der Müritz, dauerte mit vier Stunden länger als geplant.

Endlich angekommen, führte uns der erste Weg zu Mc Donalds. Das war mir ziemlich egal, denn ich brauchte was zu essen, eine Cola und dass ohne lange Wartezeiten. Im Anschluss fuhren wir ins Hotel ‚Stadt Waren‘. Kurz darauf machte ich mich auf den Weg zur Startnummernausgabe ins Hotel ‚Am Bahnhof‘. Nach meiner Rückkehr gingen wir zum Stadthafen. Dort sollte am nächsten Tag der Start erfolgen.

Freitagabend kamen mir erstmals größere Zweifel. Über 75 km am Stück laufen, soweit wie nie zuvor. Das ganze möglichst schnell, mit einer Pace von 4:45 – 4:50 min pro Kilometer. Die geplante Endzeit, wenn alles wie am Schnürchen lief, mit 6 Stunden sehr ambitioniert gewählt.

Damit wäre ein Platz auf dem Treppchen möglich, wenn ich die Zeiten der Vorjahre in Betracht zog. Die Platzierung war jedoch nicht mein primäres Ziel. Mir ging es in vor allem um eine schnelle Zeit. Die Vorbereitung auf den Ultramarathon lief im Gegensatz zum Salzburg-Marathon Anfang Mai, Reibungslos

Mehr als 1.000 km in 9 Wochen, allein 515km im Monat Juli, sechsmal Training pro Woche, nur ein fester Ruhetag. Wochenumfänge von 120 – 150km waren Normalität in der Zeit. Die langen Trainingsläufe erreichten zweimal die 45 km. An der Kondition sollte es nicht scheitern. Vier Wochen vor dem Müritzlauf noch ein Testlauf beim Marathon in Füssen. Offizielle Zeit im Ziel 3h:18:48. Mit dieser Leistung war ich sehr zufrieden. Handgestoppt lief ich gute vier Minuten schneller, aus Gründen.

Wie so oft war die Nacht vor dem Wettkampf nicht die Beste. Der Zimmernachbar kommentierte lautstark das Fußballspiel der Bayern gegen Leverkusen. In der Nacht sägte er dann ganze Wälder ab.  Der wenige Schlaf war nicht der Bringer.

Das Frühstücken kurz nach sechs Uhr eher ein Muss. Etwas Kaffee, Saft und eine Semmel mit Käse. Dort traf ich auf die spätere Siegerin bei den Frauen, Britta Giesen und ihren Mann. Nach dem Frühstück aufs Zimmer umziehen und Frau und Sohn im Nachbarzimmer abholen. Etwas übel war mir jetzt auch. Das legte sich etwas, als wir Richtung Start gingen. Meine Frau und mein Sohn sind Klasse.

Bei besten Laufwetter, wolkig und ca. 16 Grad warteten wir auf den Start. Pünktlich 8 Uhr fiel der Startschuss und wir trabten los. Das ist mal ein anderes Gefühl, einfach locker loszulaufen und nicht mit hohem Tempo.

Der spätere Sieger Martin Ahlburg, lief von Anfang bis Ende sein Rennen von vorne. Dahinter waren wir eine größere Gruppe von 10 Läufern und zwei Läuferinnen, Britta Giesen die spätere Siegerin der Frauen und Nadja Koch die Zweitplatzierte.

Die Strecke führte zunächst auf der Straße aus der Stadt heraus. Auf zum Teil aufgeweichten Waldwegen liefen wir dann durch den Wald des Müritzer Nationalparks. Die Gruppe reduzierte sich nach dem ersten Versorgungspunkt (VP) bei Kilometer 10 bereits auf 9.

Bis ca. Kilometer 17 blieben wir so zusammen. Jetzt setzten sich vier Läufer inklusive mir etwas ab. Nach VP zwei kurz vorm erreichen der 20 Kilometer, waren aus dieser Vierergruppe zwei Zweiertrupps geworden.

Bis Kilometer 30 bei VP drei in Rechlin, liefen Frank Wallbrecht (Gesamt 17. mit 6h:35, M55) und ich mit gleichbleibenden Abstand hinter den beiden vor uns Laufenden her. Wir quatschten etwas miteinander. Ab dort war ich bis ins Ziel allein unterwegs und bereits auf Rang 4.

Etwa bei Kilometer 40 musste einer der beiden vor mir ins Gebüsch. Damit lief ich jetzt an dritter Position hinter Stefan Mast, an welchen kein herankommen war. Die ersten drei Plätze zu diesem Zeitpunkt des Rennens vergeben. An dieser Reihenfolge änderte sich bis ins Ziel nichts mehr.

Die anspruchsvolle Strecke in der ersten Hälfte des Laufes, aufgrund des zum Teil kräftigen Gegenwindes und einigen leichten Steigungen, ließ auf der zweiten Hälfte Besserung erhoffen. Eventuell gar mit Rückenwind? Das war so nicht unbedingt der Fall. Es wurde wärmer, der Wind blies weiterhin überwiegend von vorn und die Steigungen gab es auch.

Der Bodenbelag auf der gesamten Strecke sehr abwechslungsreich. So liefen wir über Asphalt, Wald- und Forstwege, Feldwege, Kopfsteinpflaster und Betonpisten, wobei der Asphalt den Löwenanteil hatte. Besonders eintönig war die lange Passage auf der Straße in Richtung Röbel. Endlos, wellig und starker Gegenwind.

In Röbel Kopfsteinpflaster und dann am Hafen, der ersehnte VP 5. Hier gab´s wieder Haferschleim. Den fand ich als Nahrung sehr gut. Außerdem nahm ich jetzt auch eine Prise Salz zu mir. Ansonsten trank ich an den Verpflegungsstellen überwiegend Wasser, nur ab zu Cola oder Iso.

Nach knapp vier Stunden durchlief ich ein Stück nach Röbel Kilometer 50. Die Beine fühlten sich noch recht gut an.

Bis Kilometer 65 traten keine größeren Probleme auf. Mein Durchschnittstempo konnte ich gut halten. Danach wurde es schwerfälliger und die Kilometer zogen sich ewig hin. Auch war jedes kleine spitze Steinchen an den Füßen zu spüren. Die Laufschuhe mit der weicheren Sohle waren somit nicht die optimalste Wahl.

Sehr positiv: Zu keinem Zeitpunkt des Laufes hatte ich eine Schwächephase. Natürlich habe ich unterwegs ab und an vor mich hin geflucht, wegen des Windes und der auf den letzten 10 km zunehmend brennenden Fußsohlen.

Diese letzten 10 km zogen sich hin wie Gummi. Und zum Schluss nochmal Zweifel die Streckenführung betreffend. Diese bog plötzlich von einem befestigten Weg nach links ab, direkt in den Busch. Auf recht schmalen Pfaden ging es etwa zwei Kilometer durch den Wald. Endlich war die Stadt Waren erreicht. Die letzten beiden Kilometer ein echter Genusslauf.

In der Zielpassage im Stadthafen von Waren musste ich mich zusammenreißen um nicht loszuheulen. Geschafft! 75 Kilometer die Müritz umrundet im einer Superzeit von 6h:02:08. Das ganze gekrönt durch den 3. Gesamtplatz. Wahnsinn!

Nicht nur körperlich, auch mental lief es sehr gut, weil ich unterwegs wenig nachgedacht habe. Bis zur Hälfte rechnete ich mir hin und wieder die Stunden vor, welche ich noch zu laufen hatte. Ab der Hälfte dann die noch zu laufenden Kilometer.

Dreimal brauchte ich das Bild der Moserschnecke vor Augen, welche mich wieder zum Lächeln brachte. Das Bild vom schwarzen rennenden Windhund war mir zweimal sehr hilfreich. Diese beiden Ideen stammen von zwei guten Twitter-Bekannten. Lieben Dank dafür an die beiden Frauen.

Danke an Jessica Leicher aus Gauting, welche mich in der Woche vor dem Lauf mit einer Stunde Tragern nochmal locker gerüttelt hat. Von ihr stammt auch das coole Laufshirt.

Lieben Dank an meine Frau und meinen Sohn fürs Dabeisein, an meine große Schwester und meinen Schwager fürs Daumendrücken. Danke an die Follower bei Twitter, welche mir viel Erfolg gewünscht hatten. Das alles zusammen hat mir den Lauf um einiges leichter gemacht.

Ansonsten hieß das Credo einfach nur: laufen, laufen. Und es war eine echt tolle Laufveranstaltung. Gute Organisation, nette Leute an den Verpflegungsstellen, neue Leute kennengelernt, eine klasse Siegerehrung, Medaillen und Pokale.

Dass es mit dem Treppchen geklappt hat, war für mich das i-Tüpfelchen.“

Müritzlauf_Siegerehrung

Körperliche Leichtigkeit – Privat und im Job

Wie Sie beweglich bleiben – auch für Sportmuffel

Vor kurzem hielt ich einen Vortrag bei den webgrrls-bayern.  Es ging um Übungen, die Sie in Ihren Alltag integrieren können. Egal ob Sie am Schreibtisch sitzen, in der Bahn oder bei Konferenzen. Die Übungen erleichtern und stärken Ihre Muskulatur. So werden Schmerzen oder auch chronische Spannungen vermieden. Sie merken viel schneller was Sie brauchen und können Krankheiten im Vorfeld ausweichen.

Haben Sie einmal das System verstanden, dass alle Muskeln an einem Strang hängen, wie bei einer Marionette, machen die kleinen und feinen Bewegungen einen Sinn.

Eine Lieblingsübung von mir, das Beine rollen:

Egal wo, Hauptsache rollen, ob auf dem Tisch oder mit der Ferse auf dem Boden. In dem Moment wo Sie im Stehen den Fuß auf die Ferse stellen und die Zehen hin und her bewegen, massiert der  Knochen (Ober- und Unterschenkel)  mit seinem Gewicht die innere Muskulatur, Nerven, Sehnen, Venen, Adern, alle Zellen. Jetzt verstehen Sie, dass so kleine Bewegungen ihr System in Schwung bringen. Probieren Sie es aus. Abends oder morgens im Bett ist diese Übung sehr gut für alle Muskeln und Organe. Im Sitzen auf Ihrem Bürostuhl oder in der Bahn.

 

Das Spannende war, dass Viele meinten, jetzt verstehen Sie die Übungen erst. Sie hatten von mir einiges gehört, aber nach dem Vortrag und dem Ausprobieren vor Ort mit mir, den anatomischen Erklärungen, wurde klar, wie es sich anfühlen kann. Probieren geht über studieren.

Die nächste Möglichkeit ist am 17.Mai .2017 in München im Arbeitstraum. Seien Sie dabei und melden sich an  info@jessica-leicher.de
Anmeldung Impulstag 17.05.2017 Kommen Sie locker und leicht zu Ihrem Erfolg

Wenn Sie die Bewegungen bzw. Übungen einmal verstanden haben sind sie unvergeßlich.


Eine Klientin meinte vor Kurzem: „jetzt war ich vor 9 Jahren bei dir und erinnere mich immer noch an deine Tipps. Das ist unglaublich.“


Weitere Tipps finden Sie bei:
Instagram https://www.instagram.com/leichtermitleicher/
Twitter https://twitter.com/jessicaleicher

Mehr zu dem Vortragsabend können Sie hier nachlesen
http://www.webgrrls-bayern.de/2017/04/nachbericht-jessica-leicher-2017/

Danke an Elisabeth Pfahler-Scharf für die Fotos.


 

20 Tipps zum Stehen ohne Schmerzen nach der TRAGER Methode

Messebild

Heim und Handwerk Messe München 2016

Kennst du das, schmerzende Füße, müde Beine? 4 Tage Messe Heim und Handwerk München liegen vor mir. Damit dies alles nicht passiert, keine Schmerzen im Rücken oder Nacken entstehen, findest du hier meine liebsten 14 MENTASTICS Übungen, die immer helfen.

  Als „Hardware“ unterstützen diese 6 Tipps

  • Um gute Ernährung kümmern, sprich etwas zu Essen mitnehmen.
  • Ausreichend trinken – Wasser, Tee (Ingwer – kann immer nachgefüllt werden)
  • Bei Bedarf Magnesium, da das Stehen für den Körper wie Sport ist.
  • 2 Paar Schuhe um den Füßen eine Chance der Veränderung zu geben.
  • Ganz wichtig die mentale Einstellung.
  • Pausen, kurz aus der Halle gehen und Licht tanken.

 

14 TRAGER-MENTASTICS Übungen für den Alltag bzw. die Messe

  • Gewichtverlagern
  • Fuß auf die Ferse und die Zehen nach links und rechts schwingen.
  • Fuß auf die Zehen und die Ferse drehen.
  • Sich vorstellen, ich stehe oder gehe wie auf Moos.
  • Füße ab und an in den Boden drücken, damit die Faszien gestreckt werden.
  • Zehen bewegen, als ob die Füße nach vorne krabbeln.
  • Das Knie bewegen, als ob ein Pinsel waagrecht dran ist und Sie ein Bild malen.
  • Sich vorstellen, der Fuß ist wie ein Kreis und rundherum kreisen.
  • Arme mit leichten Bewegungen wie eine Welle hängen lassen.
  • Ab und zu die Schultern Richtung Ohren ziehen uns sanft sinken lassen.
  • Tief einatmen, Schultern nach hinten und sich die Frage erlauben, wieviel Raum ist in der Lunge.
  • Sich eine Wendeltreppe vorstellen und um die Wirbelsäule kreisen (gedanklich-klein).
  • Sich vorstellen, der Kopf ist wie eine Lotusblüte oder Seerose und darf sich sanft auf der Wirbelsäule bewegen. Ganz sanft Raum in den Hals-Nacken Bereich bringen.
  • Kopf wie eine Schildkröte nach vorne recken – längen und zurück und dann die Mitte finden.

Ihr findet mich auf der Heim & Handwerk, Messe München in Halle A1, Stand A1.626 bei Nuad Öl. Wer noch Freikarten braucht, bitte rechtzeitig melden, dann kann ich sie hinterlegen.

Wer dann doch noch Schmerzen haben sollte, kann einen Termin vereinbaren und sich auf meine Massageliege legen. Dort ist Verwöhnen und die totale Entspannung  angesagt..

Wie war das Feedback von einem Klienten

„So schnell kann ich nirgends abschalten. Es ist ein Zustand zwischen Schlafen und Wach sein. Die totale Entspannung, ich fühle mich wie neugeboren“

Hier findest du noch mehr MENTASTICS Übungen für deinen Alltag

Mentastics in München und Weltweit  was ist das?
Wendeltreppe oder Hollywoodschaukel
Leich(t)er Schneeräumen

Schlafstörungen und Kopfschmerzen

Auf der letzten Messe kamen die meisten Kunden wegen Schlafstörungen oder Kopfschmerzen.

MessebildSie fragten ob das Nuad Öl alles wegbringt. Das Öl nicht, aber der Duft des Jasmins bringt Entspannung und wer sich abends im Bett wohlfühlt, schläft leichter ein. Das Öl fördert die Durchblutung, Entgiftung, bringt den Stoffwechsel in Schwung und versorgt die Zellen mit guten Nährstoffen.

 

Was kann bei Einschlafproblemen hilfreich sein?

  • Tagsüber genug Bewegung
  • Ausreichend trinken
  • Ein warmes Fußbad mit Nuad Ö und einem Schuss Sahne (warme Nieren erleichtern das Einschlafen)
  • Eine Lieblingsmusik anhören, sich dazu bewegen oder einfach hinsetzen, das Gewicht des Popo spüren, den Stuhl spüren und den Tönen lauschen. Den Tag ab rieseln lassen. Jeden Ton der Musik in die Zellen lassen und genießen.
  • Sich an etwas Schönes erinnern.
  • In den Sternenhimmel blicken und einige Male gut durchatmen
  • Beine rollen, hin und her als ob sie winken
  • Sich so lange im Bett sanft bewegen, bis das Gewicht der Knochen spürbar ist. Die Sicherheit der Unterlage spüren.

 

Was ist bei Kopfschmerzen?

Ich sage immer wieder, der Kopf kann nicht weh tun, die Ursachen sind woanders.

  • Genug getrunken, was gegessen?
  • Abends Suppen einbauen, damit der Flüssigkeitshaushalt stimmt.
  • Nehmen Sie einen weichen Ball, an die Wand lehnen und sich eine sanfte Massage gönnen, dabei auch die Knie bzw Beine mitbewegen.  Meist sind die Schultern verspannt.
  • Mit den Füßen die Unterlage (Zb. Boden, Teppich, weiches Kissen) spüren und den Untergrund entdecken, ganz fein. So werden alle Reflexpunkte angeregt.
  • Den Nacken, schwerelos wie ein Astronaut nur ein wenig nach links und rechts drehen. Weniger ist mehr!
  • Ein Spaziergang, bringt Sauerstoff in die Zellen
  • Das Nuad Öl auf die Schläfen, den Nacken, Solarplexus und Brustbein geben.

All dies sind ein paar Ideen auf die Schnelle. Zumeist fällt mir, wenn die Kunden gegenüberstehen noch viel mehr ein.

Eine Klientin meinte letztens: „Seit ich die Bewegungen, die Sie mir vorgeschlagen haben, schlafe ich besser“ Das kann nach einer Trager Session sein.

So wie ein Auto muckt, wenn etwas fehlt, macht es auch der Körper in Form von Schmerzen. Fragen Sie sich: „Was würde mir jetzt guttun?“

Ich helfe gerne beim Nachforschen und verwöhne Sie mit meinen Händen. Sie werden die Entspannung sofort spüren.

Wie beschreibst du deine Arbeit?

BlutenburgLetztens ging ich mit einer Freundin spazieren und sie fragte was ich mache. Ich antwortete, komm vorbei und du kannst es fühlen. Sie sagte nein, erzähle es mir.
Gut, was mache ich?

Bei mir kommen Menschen, die entweder Schmerzen haben oder es ist Ihnen bewusst, wie wichtig eine gute Körperausstrahlung ist und sie haben Fragen dazu. Für das Auftreten einer Bewerbung, eines Vortrags, einer Präsentation oder für ihr tägliches Leben.

Ich erkläre, dass wir zuerst im Gespräch miteinander herausfinden, was Sie genau wollen. Wenn Schmerzen vorhanden sind, ist es mir wichtig, wann, wo, wie sieht der Arbeitsplatz aus. Mich interessiert der ganze Mensch.
Dann finden wir in einer sicheren Umgebung Übungen, die im Alltag ganz leicht umgesetzt werden können.
Jetzt kommt der absolut angenehme Teil. Der Klient oder Klientin letn sich (zumeist in bequemer Kleidung) auf die Massageliege. Der Raum hat eine warme angenehme Temperatur und jetzt ist ein fast „Nichtstun“ angesagt.

Mit sanften Berührungen lernt der KlientIn sich selbst wahrnehmen. Durch leichte Wellen, Gewicht der Knochen fühlen, manchmal leichte Längung oder auch Halt gebenden Griffen, kann das gesamte Körpersystem loslassen. Das heißt, wer will hat die Kontrolle, aber die Zellen, Muskeln, Organe, Nerven sind in einem Zustand des „Nichts“ Es ist wie eine tiefe Meditation. Hier hat der Körper die Möglichkeit seine Selbstheilung anzuregen.

In einem leichten Miteinander, denn ich arbeite mit Rückfragen und Fühlen, dem sogenannten Recall „an was möchtest du dich erinnern, was ist angenehm für dich?“ ist es möglich, dass der KlientIn jederzeit später das Gefühl abrufen kann. So ist jede Sitzung nachhaltig und kann in Erinnerung bleiben.

Zwei Beispiele:
Trager1. Eine Frau steht auf der Messe vor mir mit Rückenschmerzen. Ein paar Ideen meinerseits und dann frage ich, „darf ich Sie am Rücken berühren?“ „Ja“ Ich lege meine Hände neben die Wirbelsäule und bitte Sie sich kurz anzulehnen. Das wiederholen wir. Dabei soll Sie Ihre Füße spüren. Gesagt getan, Entspannung tritt ein. Wir finden das Bild, sich an einen Baum lehnen – oder sich zu Hause an den Türstock lehnen. Stabilität, Sicherheit. Daran kann sie sich erinnern. Im Jahr drauf kommt die Frau und erzählt mir, ich kann mich immer noch erinnern und es funktioniert. Phantastisch! Sie ist glücklich und ich auch.

2. Eine Klientin kommt mit Nackenschmerzen. Schnell finden wir heraus, dass sie so kurze Beine hat und die Zehen beim Arbeiten auf die Spitzen stellt. Darauf sage ich: „wenn ich ihr Nacken wäre würde ich auch schreien!“ Wir entwickeln die Idee, dass Sie einen Hocker unter den Schreibtisch stellt. Eine Sitzung in meinen Händen, nach zwei Wochen ein Anruf, sie braucht keine Krankengymnastik mehr (sie ging seit 2 Jahren jede Woche) bevor sie zu mir kam und hat jetzt viel mehr Zeit für die Familie. Ich habe sie nicht mehr gesehen. Ihr geht es gut. So kann es gehen.

Fazit: Beobachten Sie Ihre Bewegungen, prüfen Sie Ihre Sitzhaltung, erforschen Sie sich. Sie möchten noch mehr erfahren, im Sommer gibt es Schnupperstunden im Hofgarten München. Hier finden Sie die Termine. Das Beste ist, die Freundin kommt demnächst zu einer Sitzung. „Vorfreude ist die schönste Freude“

MMM Messe München Momente

20160228 Messe 1

 

Wieder einmal konnte ich das leich(t)er stehen auf der Internationalen Handwerksmesse am Stand von NUAD-Öl üben. Oft werde ich gefragt, „was bringt dir das?“ „Eine ganze Menge“ meine Antwort.

Ich lerne durch Beobachten sehr gut, ob ein Kunde von unserem Produkt begeistert sein kann oder nicht. Für meine Bewegungsarbeit ist es ein super Training der Beobachtung, was Menschen brauchen. Es schult das Auge und das innere Gefühl. Mit welchen Worten sprichst du Kunden an. Jeder ist anders und wo kann ich ihn erreichen. Es reicht nicht seinen Verkaufstext herunter zu leiern und den Kunden nicht zu sehen.
Wortwahl, Stimme, Pausen, Tipps, Tricks. Anwendungsbeispiele. Oft frage ich, was möchten Sie noch wissen?
Für mich sind es menschliche Begegnungen und kurze Momente, die jede Messe spannend machen.

Hier ein paar Beispiele:
Ein Kind wird von den Eltern vorbeigeschoben, unsere Blicke treffen sich, lächeln und wir winken uns zu.
Eine Kundin erzählt: „Der Arzt stellte die Frage, wann sie mit der Bestrahlung – Brustkrebs beginnt“ Sie antwortet „die Bestrahlungen sind fast vorbei, aber ich habe jeden Tag NUAD-ÖL benützt“
Eine Mutter: „Ich habe jeden Tag meinem Kind wegen Milchschorf NUAD-ÖL auf die Kopfhaut geschmiert. Nach drei Tagen hat sich alles gelöst“
Viele bedanken sich für die Gedankenanstöße und kommen begeistert um Nachschub zu kaufen. An der Haut, an den strahlenden Augen sehen wir, wer das Öl benutzt. Was ist uns wichtig? Auklärung,alles was auf die Haut kommt geht in die Blutbahn, Nerven, Organe. Wie spielt die Seele mit dem Körper zusammen? Wir erklären und haben dann glückliche Kunden.

Kommentare die meine Bewegungsarbeit betreffen:
„Ich kann mich an Ihre Hände erinnern und die Schmerzen gehen.“
„Ihr Tipp, wirklich auf beiden Beinen stehen hat mir geholfen“
„Der Gedanke auf Moos gehen funktioniert“
Eine Dame kam und meinte: „Ihre Karte, die Sie mir geschrieben haben hängt bei mir, ich tanze immer noch am Herd“
Das Beste war, ich stelle einer Dame das Öl vor. Sie geht, kommt zurück, sagt: „Sie haben eine gute Energie“ geht wieder. Kommt später ein drittes Mal und kauft das Öl.

Die Liste könnte ich ewig verlängern. Meist fahre ich zwar todmüde aber glücklich nach Hause.
Die nächste Messe ist die 66+ 8.-10. April 2016 in München Halle 4 Stand S19 bei NUAD-Öl.
Bewegungsübungen gibt es wieder draußen in der Natur in München, die Daten stehen auf der Termin Seite.
Ich freue mich schon auf die Messe und den Trager Walk „leichte Bewegungsübungen verändern Ihre Welt“

20160227 Messe 1

Trager Methode-Damit das Schwere leichter wird

Ulla Lindenthal hat beim Forum den Workshop von Jessica Leicher besucht und
gelernt, dass mit der TRAGER-Methode Freude und Leichtigkeit gelingen.

Die mir bisher unbekannte Methode der Körperarbeit, die uns Jessica Leicher auf einfühlsame Weise näherbrachte, wurde als Möglichkeit der Gesundheitsvorsorge in den USA von dem Arzt Milton Trager (1908 – 1997) entwickelt und von dort in die Welt getragen. Wesentliche Bestandteile der TRAGER-Methode sind sogenannte Mentastics. Diese Übungen für Körper und Geist sind darauf angelegt, die Körperempfindungen zu vertiefen und die Balance, Koordination, Leichtigkeit und Beweglichkeit zu fördern. Außerdem gibt es Partnerübungen sowie die Behandlung eines Klienten auf der Tischliege.

Jessica Leicher startete gleich mit Wahrnehmungsübungen, die mich stark an die in unserer lP-Berater-Ausbildung praktizierte und durch Stephan Hilckmann vermittelte Konzentrative Bewegungstherapie (KBT) erinnerten. So sollten wir beim Gehen unsere Fußsohlen spüren und uns vorstellen, zunächst hektisch über einen harten Betonboden und dann im Gegensatz dazu über eine moosbewachsene weiche Wiese zu gehen und diesem Gefühl,,nachspüren“. Fragestellungen wie: ,,Wo und wie fühlst du dich gerade im Moment? Wie stehst du heute da – wie stehst du im Leben?“ könnten ebenfalls aus der KBT kommen.
Ziel der TRAGER-Methode ist vor allem der achtsame, bewusste und lustvolle Umgang mit dem eigenen Körper. Jessica betonte, wie wenig es bedarf, um im Körper anzukommen. Dabei können wir aus inneren Bildern Kraft schöpfen, indem wir uns fragen: „Wo war ich und wie war es, als ich mich besonders gut in meiner Haut fühlte?“ Der freundliche Umgang mit sich selbst wird angeregt über Fragen wie: Was kann ich mir Gutes tun, wenn es mir schlecht geht? Was gebe ich mir selber? Eine Antwort Iautet: lch kann mich selbst berühren und in den Arm nehmen. ,,lch streichele mit der Schulter mein Ohrläppchen“ ist beispielsweise eine wirkungsvolle Übung für Personen mit sitzender Tätigkeit.
ln einer Partnerübung erfuhren wir, wie wohltuend es sein kann, sich gegenseitig abwechselnd nur leicht die Hand auf die Schulter zu legen. Ein Geben ohne Anstrengung steht dabei im Vordergrund, bei dem wir angehalten wurden, auf uns und auf unseren Körper zu achten. Auch die Aussage ,,viel hilft viel“ wandelte Jessica Leicher zu ,,weniger hilft mehr“ ab. So ist die zentrale Frage: ,,Was könnte angenehmer und noch leichter sein?“
Besonders eindrucksvoll war eine weitere Partnerübung, bei der wir uns gegenüber saßen und mit unseren Händen die Hand des anderen erforschen, den Linien folgen, die verschiedenen Knöchelchen erspüren sollten.,,Was habe ich für eine Hand in meiner Hand?“ war ein intensive Übung, bei der es um Geben, Nehmen, Vertrauen, Hingabe, Kontrolle und um die Frage ,,Wie berühre ich den anderen, wie berührt mich der andere“ ging. Diese Übung halte ich für gut geeignet in unseren Paarberatungen.
Am Nachmittag erfolgten zwei Behandlungen auf der Liege. Sanftes rhythmisches Wiegen und Schwingen einzelner Körperteile erzeugt eine Wellenbewegung, die sich über den ganzen Körper ausbreitet. Zwischendurch machte Jessica kleine Pausen und meinte, hier passiere viel, da könne sich etwas lösen. Ungute Muster aus der Kindheit, die in den Körperzellen gespeichert sind, gilt es loszulassen, damit das Leben leichter wird. Geschichten sprudeln, ohne dass sie fragen müsse. Nach der Behandlung ging die Teilnehmerin aufrechter durch den Raum und erschien uns selbstbewusster. Ein Gruppenmitglied formulierte es so: ,,Sie stellt ietzt etwas dar.“ Für die zweite Teilnehmerin war nach der Behandlung der wichtigste Moment, als Jessica spürte, dass der rechte Fußknöchel Druck benötigte, die Wade hingegen Lockerung. Sie fühlte sich schwebend leicht, erkannte aber auch, dass sie Bodenhaftung braucht.
Es war beeindruckend, mit welcher Ruhe und respektvoller Achtsamkeit Jessica die Körper berührte. lhre lebendige und humorvolle Art hat mich angesprochen. Es wurde deutlich, wie beseelt sie von ihrer Arbeit und wie wichtig Leichtigkeit im Tun ist. Und nicht nur hier gilt: Weniger ist (oft) mehr! Mir wurde klar – und das nehme ich mit in den Alltag – dass es bei meinen Rückenübungen nicht nur darum geht, diese regelmäßig und diszipliniert auszuführen, sondern dass es viel wirkungsvoller ist, wenn mir dies mit Freude gelingt.

Ich danke Ulla für die wunderbare Zusammenfassung im Magazin für praktizierende Individualpsychologie Lichtblick 88 und freue mich auf weitere Workshops.

Damit das Schwere leichter wird

Endlich ist es soweit – lange vorher sehe ich meinen Namen in der Einladung. Ich gebe zwei Workshops auf einem Forum mit dem Thema „Damit das Schwere leichter wird“.

Wir entdeckten gemeinsam, wie stark der Kopf den Körper bestimmt. Immer wieder blickte ich in erstaunte Gesichter, aus denen sprach: „wow, das ist eine neue Erfahrung“.
Bei Partnerübungen entdeckten die Teilnehmer die besondere Berührungsqualität, die die Trager Arbeit auszeichnet. Auch hier gab es viel Varianten. Überraschend war für viele Teilnehmer, wie tief – psychisch gesehen – die Berührungen gehen. Es bewegte sich ungemein viel, obwohl die Bewegungen so klein und fein waren. „Weniger ist mehr“ kam hier wirklich zur Geltung.
Die Demo einer Trager Session war für die Teilnehmer ein besonderer Moment, auch für mich, einzigartig. Der Workshop hat wirklich großen Spaß gemacht. Es war ein Geben und Nehmen.
Samentüten

Mein Gefühl des Wochenendes ist folgendes:
Ich hatte eine große Wiese und konnte ganz viele Samen säen. Jetzt gilt es, das jeder seine eigene Blume pflegt.

Dazu passend war dann das Abschlussgeschenk der Veranstalter in Form von Blumensamen mit folgendem Spruch:
„Ein Mensch braucht Ermutigung wie eine Pflanze das Wasser – nach Rudolf Dreikurs
Ich danke den Veranstaltern des VpIP und des Familienrats. Es hat großen Spaß gemacht.

 

Nachfolgend noch ein Gedicht vorgelesen von einemTeilnehmer.

Ich fühle mich ungemein beschenkt wenn du etwas von mir annimmst
wenn du an der Freude teilhast, die in mir ist sobald ich dich beschenke
und du weißt, ich gebe nicht in der Absicht dich in meine Schuld zu bringen,
sondern, weil ich die Zuneigung leben möchte, die ich für dich empfinde,
annehmen mit Würde ist vielleicht das größte Geschenk,
unmöglich kann ich die beiden Seiten voneinander trennen.
Wenn du mich beschenkst, schenke ich dir mein Annehmen,
Wenn du von mir nimmst fühle ich mich sehr beschenkt.

Ruth Babermeijer

 

Maren Martschenko – Referenz – Wie kann es leichter gehen?

Danke an Maren für die folgende Referenz. Zusammenarbeit und vor allem die Vorraussetzung, dass das Gegenüber aktiv mitmacht bringt Erfolg und Veränderung. Lest selbst:

Ich möchte Dir Danke sagen für den entscheidenden Satz, der mein Leben verändert hat: „Wie kann es leichter gehen?“  Antwort auf diese Frage zu finden, hilft mir bei vielen Situationen – beruflich wie privat. Es ist nicht nur der Satz, sondern es sind auch die Tragersessions bei Dir, die mir helfen. Sie machen es mir im stressigen Alltag und beim Sport leichter.

Maren_SlacklineOhne Dich wäre ich nicht so leicht und mit so viel Freude über die Alpen gekommen und hätte nicht meinen ersten Triathlon mit so viel Spaß bewältigen können.

Was mich sehr begeistert sind die Mentastic-Übungen – quasi Tragern to-go. Diese kann ich unterwegs immer wieder abrufen und habe Soforthilfe. Ganz besonders genial sind natürlich die Tragersessions bei Dir auf der Liege. Abschalten, entspannen und nach einer Stunde als neuer Mensch losfahren. Ich weiß nicht, wie Du das machst, aber es funktioniert besser als alles, was ich bisher ausprobiert habe. Ich möchte die Sitzungen bei Dir nicht mehr missen!

Vielen Dank!

Fototermin gerettet – Referenz von der Freiraumfrau Angelika Bungert-Stüttgen

Danke  Angelika für dein Feeback. So bringen meine Hände Entspannung und Schönheit, und das ohne Nebenwirkungen!

Liebe Jessica,

was macht Deine Arbeit aus, das hattest Du mich gefragt. Und ob ich Dir eine Referenz schreiben würde. Das mache ich sehr gerne, denn Du hast mit Deiner Arbeit meinen Fototermin gerettet.

Freiraumfrau_72dpiIch hatte, weil ich Fotos für die Überarbeitung meiner Homepage brauchte einen Termin bei Fotografin Sabine Fritz ausgemacht. Aber am Tag vor dem Fototermin ging es mir mental und körperlich ziemlich miserabel. Den Termin mit Sabine wollte ich nicht absagen, denn ich brauchte die Fotos. Ich rief Dich an und hoffte, dass Du einen spontanen Termin für mich hattest. Du hörtest meine Stimme und wusstest, mein Anliegen war dringend. So konnte ich sofort kommen und mich unter Deinen Händen entspannen und lockern lassen. Eine bereichernde und wohltuende Erfahrung für mich. Und eine wunderbare Trager®-Session. Danke für Dein Einfühlungsvermögen und Dein sofortiges Reagieren. Du hast den Fototermin gerettet. Ich kann Deine Arbeit uneingeschränkt empfehlen.

Alles Liebe, Deine Angelika

P.S: Dieses Foto ist nach der Trager®-Session bei Dir entstanden.