Durch die Krankenkasse arm ins Alter?

Gelassen ins Alter blicken, wer will das nicht?

Um das  Thema „Durch die Krankenkasse arm im Alter“ ging es bei einer Kooperationsveranstaltung der webgrrls, des VGSD und des Arbeitstraums. Einen genauen Bericht über den Abend findet ihr hier. Ansonsten folgt ein kurzer Einblick und meine Gedanken zu dem Abend.

In unserem Staat genießen wir den Luxus eine freie Arztwahl zu haben und das uns medizinisch ohne Vorleistung geholfen wird. Das ist den Krankenkassen zu verdanken, bzw denen die Einzahlen. Bei dem Vortrag wurde aufgezeigt, was es an Überlegungen braucht, damit jeder, auch Selbstständige  zufrieden ins Alter blicken kann.

 

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Andreas Lutz klärte uns unter Anderem auf, wieviel Krankenkasse Selbstständige zu zahlen haben, auch wenn gerade am Anfang noch nicht so viel Gewinn fließt.

Außerdem die politische Entwicklung. Erst sollten viele Selbständig werden und nun wird wieder vermehrt zum Angestelltenverhältnis geraten. Warum?

 

Ist denn jetzt jeder „Scheinselbständig“? Nein, viele sind Selbstständig, weil sie kreativ sein möchten, Verantwortung übernehmen, in Ihrem Rhythmus arbeiten möchten Erfahrungen weitergeben und auch wie ich neben der Familienarbeit – denn das mit der Kinderbetreuung gibt es noch gar nicht so lange- der Berufung folgen.

Jeder der so arbeitet wie ich möchte der Gesellschaft etwas geben. Ich bin der Meinung, die Politiker sind gefragt, die Gesetze so zu gestalten, dass jeder der arbeiten will es auch kann,ohne den Hintergedanken, was passiert im Alter?

Wie engmaschig das System mit Rentenversicherung, Sozialversicherung, Pflegeversicherung zusammenhängt  kommt zur Sprache und mir wurde durch den Vortrag und die anschließende Diskussion vieles bewußter, worüber ich mir nie Gedanken machte.

Ich kann mir vorstellen, dass sich Politiker oder auch Angestellte erst einmal in das Denken eines Selbstständigen hineinversetzen müssen. Das ist ein ganz anderer Denkansatz, wie ich in Gesprächen immer wieder feststelle. Du wirst konfrontiert mit deinen Ängsten, Unsicherheit, Fragen und deiner Umgebung. Es braucht Mut, Disziplin, Fleiß, Kreativität, Kontakte und vieles mehr, damit das Geschäft läuft. Nicht zu vergessen das Wissen über Marketing, Buchhaltung, Steuern, Altersvorsorge etc.

Meine Bitte an die Politiker. Habt ein offenes Ohr und lasst uns gemeinsam Lösungen finden, denn keiner will im Alter von HartzIV leben und dem Staat auf der Tasche liegen.

Mehr und Genaueres zu dem Thema des Abends lest ihr in der Zusammenfassung auf der Seite des VGSD  –Durch die Krankenkasse arm ins Alter-  Andreas Lutz ist der Ansprechpartner.

Ich begrüße die Kooperationen und Netzübergreifenden Veranstaltungen. Verschiedene Sichtweisen und Meinungen machen das Leben lebendiger.

2016-09-15-t3-webgrrls-vgsd-6087Ein Dankeschön geht an Kristina Schmidt vom Arbeitstraum, dank Ihrer Selbstständigkeit gibt es dieses wunderbare Ambiente und an Thomas Dreier für die Fotos, den Experten Claudia Kimich, Daniela Fischer, Sonja Kreye, Andreas Lutz  und an alle Gäste die einen lebhaften Abend mitgestaltet haben.

 

 

Wer die webgrrls noch nicht kennt, ist herzlich willkommen. Hast du ein gutes Netzwerk, ist es meistens leichter.

Was braucht jeder Einzelne – außer Gesundheit –  um mit inerer Ruhe und gelassen ins Alter zu sehen?

Claudia Kimich      Die Verhandlungsexpertin
Daniela Fischer     Die Versicherungsfachfrau
Sonja Kreye          Business-Mentorin
Thomas Dreier      Photographie

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